Der SV Herbern steht vor einem "Sechs-Punkte-Spiel"

Fußball: Landesliga

Zum Auftakt der Rückrunde erwartet der SV Herbern am Sonntag, 4. Dezember, den SV Burgsteinfurt. Aus zwei Gründen dürfen alle Beteiligten auf dem heimischen Kunstrasen mit einem besonderen Spiel rechnen. Eine bittere Nachricht ereilte indes unter der Woche Dominick Lünemann.

HERBERN

, 02.12.2016, 14:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dominick Lünemann (r.) , vergangene Woche nach Namibia-Aufenthalt erstmals wieder für die Reserve im Einsatz, wird langfristig für die erste Mannschaft des SV Herbern keine Option sein: Wie Teamkollegen Daniel Heitmann hat sich Lünemann im Spiel gegen Roxel 2 das Kreuzband gerissen.

Dominick Lünemann (r.) , vergangene Woche nach Namibia-Aufenthalt erstmals wieder für die Reserve im Einsatz, wird langfristig für die erste Mannschaft des SV Herbern keine Option sein: Wie Teamkollegen Daniel Heitmann hat sich Lünemann im Spiel gegen Roxel 2 das Kreuzband gerissen.

Fußball, Landesliga 4 SV Herbern - SV Burgsteinfurt Sonntag, 4. Dezember, 15 Uhr, Siepenweg, 59387 Ascheberg

Aus zwei Gründen ist anstehende Spiel ein besonderes: Der erste Grund liegt in der Tabellensituation. Burgsteinfurt ist 14. mit 14 Punkten. Herbern ist 11. mit 17. Punkten. Für beide Mannschaft geht es gefühlt um sechs Punkte. Herbern will den Gegner distanzieren, die Gäste wollen an die Möllers-Elf rankommen.

Der zweite Grund findet sich in der Vergangenheit. Am ersten Spieltag fegten die Herberner die Burgsteinfurter mit 6:1 vom Platz. „Die Heimniederlage haben wir nicht vergessen. Das steckte uns noch lange in den Knochen“, sagt Burgsteinfurts Trainer Christoph Klein-Reesink. Herbern muss mit topmotivierten Gästen rechnen. „Wir sind heiß auf Revanche und wir stehen in der Tabelle mit dem Rücken zur Wand“, so Klein-Reesink.

Auf Herberner Seite ist sich Trainer Holger Möllers bewusst, was auf sein Team zukommt: „Ich habe das Hinspiel noch vor Augen. Die waren nicht so schlecht, wie das Ergebnis vermuten lässt. Wir hatten damals einfach Glück mit der Torfolge und der Tagesform.“

Möllers erwartet auch, dass der Gegner aus seinen Fehlern beim letzten Aufeinandertreffen gelernt hat. „Ich erwarte eine kompakte Mannschaft. Im Hinspiel waren sie sehr offensiv und haben nicht mit unserer Spielweise gerechnet. Burgsteinfurt wird zunächst auf Sicherung aus sein“, vermutet der Herberner Trainer. Für sein Team sei es aber kein Problem, das Spiel zu machen.

Es wird auf Kunstrasen gespielt, das würde seinen Jungs entgegenkommen, sagt Möllers: „Es ist ja nicht so, dass wir uns seit dem 1. Spieltag nicht weiterentwickelt haben.“ Das hat auch die Gegenseite registriert: „Wir sehen natürlich, dass Herbern grundsätzlich positive Ergebnisse einfährt“, so Klein-Reesink. Er betont aber, dass die Mannen um Kapitän Nils Venneker in der Tabelle trotzdem nicht vom Fleck kommen. Für Burgsteinfurt sei es deshalb immens wichtig, in Herbern zu gewinnen und nach Punkten auszugleichen.

„Wir sind aber selbst in der Drucksituation gewinnen zu müssen“, sagt auf der anderen Seite Holger Möllers und weiß, dass seinem Team Punkte fehlen. Man habe nach dem letzten Spiel die Hinserie analysiert und sei zu dem Schluss gekommen, dass zu einer guten Hinrunde vier Punkte fehlen. Möllers meint damit die beiden Unentschieden gegen Coesfeld und Dülmen.

LIVETICKER
Wir berichten am Sonntag in einem Liveticker von der Partie.

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