Auch in diesem Jahr fällt die Jacobi Kirmes in Ascheberg der Corona-Pandemie zum Opfer. © Claudia Hurek
Jacobi-Kirmes

Die Jacobi-Kirmes in Ascheberg fällt auch in diesem Jahr aus

Bereits im vergangenen Jahr ist die Jacobi-Kirmes in Ascheberg der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Auch dieses Jahr wird sie ausfallen. Das teilte jetzt die Gemeinde Ascheberg mit.

Im Juli findet in der Gemeinde Ascheberg traditionell die Kirmes statt. Mit der am 28. Mai 2021 in Kraft tretenden Corona-Schutzverordnung sind Kirmesveranstaltungen frühestens ab dem 1. September wieder möglich. Dies bedauern die Schausteller und die Gemeindeverwaltung sehr, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde. Bürgermeister Thomas Stohldreier, Marktmeister Rolf Kehrenberg und Martin Bußkamp von Ascheberg Marketing mit Klaus und Patrick Rasch vom Musikexpress, Stefanie Schulze Wenning von der Fisch Wenning GmbH und Simon Handrup von der Kolpingsfamilie Ascheberg seien sich darüber einig gewesen, dass die Jacobi-Kirmes 2021 dementsprechend nicht stattfinden kann. Zudem stellten die Beteiligten gemeinsam fest, dass eine kleinere Kirmes mit zahlreichen Einschränkungen der bekannten Jacobi-Kirmes nicht gerecht würde.

Verschiebung nicht möglich

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Corona-Pandemie durch Impfungen und Tests bald soweit in den Griff bekommen, dass unsere Kirmes im nächsten Jahr wieder stattfinden kann“, erklärt Bürgermeister Thomas Stohldreier. „Wir sind vorsichtig optimistisch, dass solche Veranstaltungen vielleicht ab September wieder durchgeführt werden können“, meinen Klaus und Patrick Rasch. Eine zeitliche Verschiebung der Jacobi-Kirmes wäre jedoch aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Auch eine kleinere Kirmes, bei der die Besucher möglicherweise Beschränkungen beim Zugang in Kauf nehmen und zahlreiche Regeln beachten müssten, kommt für die Schausteller nicht infrage. Unter diesen Umständen sei das gewohnte, gesellige Volksfest nicht wirtschaftlich durchzuführen. Stefanie Schulze Wennig berichtet zudem: „Ich habe bereits Absagen von Veranstaltungen erhalten, die ich üblicherweise im September beschicke. Ich vermute, dass die Absage des Oktoberfestes in München eine negative Sogwirkung auf einige Veranstalter gehabt hat, die jetzt nicht den Mut haben, abzuwarten und ihre Veranstaltungen nach Möglichkeit durchzuziehen.“

Beteiligte blicken zuversichtlich auf 2022

Simon Handrup erklärt: „Die Kolpingsfamilie Ascheberg hat zwar noch keine konkreten Überlegungen angestellt, will jedoch nicht ausschließen, am Kirmeswochenende vom 31. Juli bis 02. August eine besondere Aktion anzubieten, die zumindest an die Veranstaltung erinnert.“

Alle Beteiligten seien aber zuversichtlich, dass es nach zwei Jahren der Unterbrechung im Jahr 2022 weitergehe und die Jacobi-Kirmes hoffentlich wieder in bekannter Art und Weise stattfinden werde, so die Gemeinde. „Vielleicht können wir den Besuchern dann etwas Besonderes bieten und die Kirmes auf vier Tage ausdehnen, also von Freitag bis Montag“, schlug Familie Rasch vor. Im Spätsommer wollen sich alle Beteiligten erneut besprechen.

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