Drei Löschzüge bewiesen sich im Notfall-Szenario

Feuerwehr-Herbstübung

Drei Löschzüge der Gemeinde Ascheberg haben am Samstag an der Feuerwehr-Herbstübung auf dem Hof Schulze-Hobbeling-Terhardt teilgenommen. Was die Einsatzkräfte erwartete, war ein täuschend echtes Szenario.

DAVENSBERG

von Von Tina Nitsche

, 16.10.2011, 14:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Menschenrettung war ebenfalls ein Teil der erfolgreich gemeisterten Feuerwehrübung.

Menschenrettung war ebenfalls ein Teil der erfolgreich gemeisterten Feuerwehrübung.

Es war ein stiller Alarm, den Davensbergs Löschzugführer Ulli Gövert am Samstag um 14.40 Uhr auslöste. Doch kaum dass die ersten Martinshörner ertönten, mischte sich das Sirenengeheul dazu. Der Löschzug Herbern wurde auf diese Weise nachalarmiert.  Das Ziel der drei Löschzüge der Gemeinde Ascheberg: Der Hof Schulze-Hobbeling-Terhardt. Hier drang dichter Qualm aus dem großen Stallgebäude. Ein Mann schrie: "Meine Kinder, wo sind meine Kinder?" Ausgearbeitet hatte die Übung die neue Davensberger Löschzugspitze, Ulli Gövert und sein Stellvertreter Markus Budnik.Brand in den Stallungen

Drei Aufgabengebiete beinhaltete die Übung: Menschenrettung, Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung. Die Lage: Bei Schweißarbeiten kam es zum Brand in den Stallungen. Acht Menschen befanden sich noch im Gebäude, wo auch ein wertvoller Oldtimer untergebracht war - nebst Chemikalien zur Futterkonservierung.

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Herbstübung 2011 der Feuerwehr

Die Löschzüge aus Herbern, Ascheberg und Davensberg haben am Samstag an der Feuerwehr-Herbstübung auf dem Hof Schulze-Hobbeling-Terhardt teilgenommen. Was die Einsatzkräfte erwartete, war ein täuschend echtes Szenario.
15.10.2011
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Gegenseitige Hilfe beim Anlegen der Atemschutzgeräte.
Dichter Qualm drang aus dem Gebäude.
Zunächst drang ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor.
Dieses Mädchen wurde ebenfalls erfolgreich von den Blauröcken gerettet.
Auch einiges zu Klettern hatten die Blauröcke auf dem Hof Schulze-Hobbeling-Terhardt, wo die Herbstübung stattfand.
Die Menschenrettung gestaltete sich recht arbeitsintensiv für die Blauröcke.
Auch die Herberner Wehr koordinierte ihre Aufgaben genauestens.
Teamwork war bei der technischen Hilfeleistung gefragt, hier arbeiteten die Ascheberger und Herberner Blauröcke gemeinsam, um zunächst einmal das Plasmaschneidegerät startklar zu bekommen.
Das Plasmaschneidegerät lief nicht einwandfrei.
Davensbergs Löschzugführer Ulli Gövert (M.) oblag die Einsatzleitung bei der Feuerwehr-Herbstübung.
Die Herberner (Frank Treimer l.) und Ascheberger (Sven Kahl r.) Blauröcke waren zur Bergung des Oldtimers eingeteilt.
Ausgerüstet mit schwerem Gerät gestaltete sich die Menschenrettung für die Blauröcke nicht gerade zu einem Spaziergang, denn die Wege waren teilweise unwegsam.
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Neun Fahrzeuge rückten an, die ersten bereits drei Minuten nach dem Alarm. Routiniert drang ein Trupp unter Atemschutz ins Gebäude vor. Die Menschenrettung erfolgte zügig, trotz der teilweise erschwerten Bedingungen. "Das Zusammenspiel der Löschzüge, die ihre klaren Aufgaben hatten, klappte hervorragend", wie die Wehrführer Franz-Josef Schlüchter und sein Vertreter Rainer Koch feststellten.Funkkonzept der Feuerwehr Ascheberg getestet  

Auch Kreisbrandmeister Donald Niehues und Bürgermeister Dr. Bert Risthaus wohnten der Übung bei, bei der neben den drei Aufgaben auch das neue ausgearbeitete Funkkonzept der Feuerwehr Ascheberg getestet wurde. Einziger Wehrmutstropfen: Die Personalknappheit. 40 Blauröcke nahmen an der Übung teil.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So viel Einsatz zeigten die Feuerwehrleute bei der Übung

 

 

 

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