Eine Ära geht zu Ende

ASCHEBERG Der Evangelische Kirchenbauverein (KBV) Ascheberg e.V. existiert nicht mehr. Der Auflösung stimmten 13 Mitglieder zu.

von Von Heinz Rogge

, 18.09.2007, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der 1. Vorsitzende des KBV, Detlef Pfeffer, überreicht an Pfarrer Martin Roth das „Vermögen“ des Kirchenbauvereins.

Der 1. Vorsitzende des KBV, Detlef Pfeffer, überreicht an Pfarrer Martin Roth das „Vermögen“ des Kirchenbauvereins.

Auf der Versammlung im Juni dieses Jahres hatten sie sich bereits für eine Auflösung des Vereins ausgesprochen. Dabei wurden formaljuristische Regularien teilweise übersehen, so dass eine außerordentliche Mitgliederversammlung am Donnertag, 13. September, notwendig wurde. Der 1. Vorsitzende des KBV, Detlef Pfeffer, erläuterte die Vorgehensweise und erklärte den Abstimmungsmodus. Von den 32 Vereinsmitgliedern des KBV waren 13 erschienen. Da eine Dreiviertel-Mehrheit zur Abstimmung notwendig war, musste ein zweiter Wahlgang einberufen werden. Die jetzt notwendige, einfache Mehrheit, wurde durch die 13 Anwesenden mit ebenso vielen Ja-Stimmen erzielt.

Vermögen übertragen

Somit ist der Evangelische Kirchenverein Ascheberg e.V. nach 26 Jahren seines Bestehens aufgelöst. Die finanziellen Belange werden durch zwei bestellte Liquidatoren aufgearbeitet. Die Mitlieder des KBV fassten des Weiteren den Beschluss, das Vermögen des Vereins in Höhe von 26 504 Euro auf den neuen "Förderverein der evangelischen Kirchengemeinde Ascheberg e.V." zu übertragen.

Viele Projekte

Mit der Auflösung des KBV geht eine für die Kirchengemeinde nutzbringende Ära, nach fast drei Jahrzehnten zu Ende. In dieser Zeit bezuschusste der KBV viele Projekte: das Gemeindehaus, das kleine Küsterhaus, ein Taufbecken, das große Außenkreuz, bauliche Renovierungsarbeiten und einen neuen Schaukasten.

Voller Stolz

Der KBV dankt allen Mitgliedern und Spendern, die die Arbeit finanziell und ideell unterstützt haben. Erhobenen Hauptes und voller Stolz legten die Verantwortlichen die Arbeit nieder und wünschten dem Förderverein mit der Übernahme des KBV-Vermögens eine positive und fruchtbare Zukunft.

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