Im Dezember 2020 nahm Susanne Wienzek, Inhaberin der Westerwinkel Apotheke die ersten „Viruskiller“-Masken von Joachim Raguse, Geschäftsführer der Firma KL Medical, entgegen. © Claudia Hurek
Maskenpflicht

Erfüllen die „Virenkiller“-Masken aus Herbern die neuen Anforderungen?

Bund und Länder haben die Maskenpflicht verschärft. Medizinische Masken oder FFP2-Masken werden Pflicht. Erfüllen die Herberner „Virenkiller“-Masken die neuen Anforderungen?

Der „Virenkiller“-Mundschutz, den das Herberner Unternehmens KL Medical mit Kooperationspartnern in Sachsen und Bayern herstellt, steht seit Dezember in den Regalen der Westerwinkel-Apotheke in Herbern. Medizinische Masken oder FFP2-Masken werden Pflicht in Geschäften und den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das wurde am Dienstag, 18. Januar, von Bund und Ländern beschlossen.

Erfüllt die virentötende Maske nun die neuen Anforderungen?

Geschäftsführer Joachim Raguse klärt auf

Medizinische Masken werden in Typ 1, Typ 2 und Typ 2R unterteilt, die jeweils unterschiedliche Anforderungen an das Produkt haben. „Unser antiviraler Mundschutz zählt zum Typ 2R. Er reicht voll und ganz aus, um im öffentlichen Bereich verkehren zu können“, erklärt Joachim Raguse.

Nach Durchfeuchtung verliert der Mundschutz allerdings seine Wirkung und muss entsorgt werden. „Man sagt, dass die Maske nach 90 bis 120 Minuten durchfeuchtet ist“, sagt Raguse.

Man wolle nun die Produktion der Masken weiter ausbauen. Auch in der Entwicklung stehe man nicht still. Der nächste Schritt sei die Testung eines antiviralen Mundschutzes, der gleichzeitig eine kühlende Wirkung habe und länger getragen werden könne, erklärt Geschäftsführer Raguse die Pläne des Herberner Unternehmens für die nahe Zukunft.

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