FDP möchte Einsatz von regenerativen Energien unterstützen

Grundstückspreise

ASCHEBERG Mit zwei Anträgen fordert die FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Ascheberg eine neue Preispolitik für Baugrundstücke. Demnach sollen der Auswärtigenzuschlag abgeschafft und ein Preisabschlag für den Einsatz regenerativer Energien eingeführt werden.

19.11.2009, 15:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auswärtige Grundstückskäufer bezahlen immer noch 15 Euro pro Quadratmeter mehr als Einheimische in Ascheberg.

Auswärtige Grundstückskäufer bezahlen immer noch 15 Euro pro Quadratmeter mehr als Einheimische in Ascheberg.

"Auswärtige Grundstückskäufer bezahlen immer noch 15 Euro pro Quadratmeter mehr als Einheimische", schildert Fraktionsvorsitzender Jochen Wismann  die Situation. "Diese differenzierte Preispolitik stammt aus Zeiten mit einem knappen Angebot an Bauland in unserer Gemeinde. Dieser Grund existiert schon lange nicht mehr."

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sehen die Liberalen die Notwendigkeit, den Zuzug von jungen Familien zu unterstützen und zu fördern. Ein rascher Verkauf der Grundstücke hätte auch finanzielle Vorteile: "Je schneller Baugebiete komplett veräußert werden, desto günstiger wirkt sich das auf den Gemeindehaushalt aus", so Wismann.

Gleichzeitig möchte die FDP den Einsatz von regenerativen Energien aus den Bereichen Geothermie, Biomasse und Solar unterstützen. "Die Energiesparverordnung 2009 sorgt hier bereits für ausreichende Vorgaben." Laut Wismann regele sie jedoch nicht den Einsatz einer regenerativen Energieerzeugung. "Wir fordern deshalb die Einführung eines Preisabschlags in Höhe von fünf Euro pro Quadratmeter für den Einbau einer regenerativen Heizungsanlage."

Da bisherige Bauherren nicht benachteiligt werden dürften, sei die Anhebung eines Grundpreises um fünf Euro pro Quadratmeter auf dann 125 Euro vorgesehen.

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