Sturmtief Goran beschert Ascheberger Feuerwehr keinen unruhigen Dienst

Sturmtief Goran

Am Donnerstagmorgen ist das Sturmtief Goran über Nordrhein-Westfalen gezogen. Im Kreis Coesfeld kam es zu mehreren Einsätzen. In Ascheberg war die Lage hingegen überschaubar.

Herbern, Ascheberg

, 21.01.2021, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Donnerstagmorgen wütete das Sturmtief Goran in Nordrhein-Westfalen.

Am Donnerstagmorgen wütete das Sturmtief Goran in Nordrhein-Westfalen. © Bernd Paulitschke

Am Donnerstagmorgen, 21. Januar, ist das Sturmtief Goran über Nordrhein-Westfalen gezogen. Landesweit gab es zahlreiche Feuerwehreinsätze: Bäume sind umgefallen, Dachziegel flogen durch die Luft, der Bahnverkehr wurde beeinträchtigt.

Die Gemeinde Ascheberg aber hat Goran aber größtenteils verschont. „Wir hatten keinen Einsatz. Wir hatten Ruhe. Das gilt für die gesamte Gemeinde Ascheberg, also auf alle drei Ortsteile bezogen“, sagt Gemeindebrandinspektor Rainer Koch.

15 Einsätze gab es im Kreis

Im Kreis Coesfeld kam es jedoch zu mehreren Einsätzen. Das berichtet die Polizei Coesfeld. So seien den Beamten zwischen 6:30 und 8 Uhr mehrere umgestürzte Bäume und umgewehte Schilder gemeldet worden. Laut Aussage der Polizei wurde nach derzeitigem Stand niemand verletzt. Insgesamt verzeichnete man in den eineinhalb Stunden 15 Einsätze. "Kurz, aber intensiv wütete am Donnerstagmorgen der Sturm im Kreis Coesfeld", schreiben die Beamten.

Unter den 15 Einsätzen, die der Polizei gemeldet wurden, war keiner in Ascheberg.

Gorans schnellste schwere Sturmböe verzeichnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstagmorgen in Geilenkirchen (Kreis Heinsberg) mit 100 Kilometern pro Stunde. Der DWD warnt außerdem, dass es in der Nacht zum Freitag erneut zu Wind- und Sturmböen kommen kann.

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