Gefahr durch parkende Autos im Ortskern Ascheberg

Jetzt Parkverbot

Die Zunahme des Pkw-Verkehrs macht sich im Ortskern Ascheberg negativ bemerkbar. Parkende Autos führen zu gefährlichen Situationen. Die Gemeinde reagiert jetzt.

Ascheberg

, 03.11.2017, 11:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf einem Abschnitt der Sandstraße in Ascheberg herrscht nun eine Parkverbot.

Auf einem Abschnitt der Sandstraße in Ascheberg herrscht nun eine Parkverbot.

Die Gemeinde richtet auf der nordwestlichen Seite der zentralen Sandstraße im Ascheberger Ortskern eine Parkverbotszone ein.

In diesem Tagen bringen Mitarbeiter des Baubetriebshofes das Verkehrszeichen 286, eingeschränktes Halteverbot, im Abschnitt zwischen den Hausnummern 60 und 70 an. Grund: die eskalierte Parksituation in der jüngsten Vergangenheit.

Auf einem Teilabschnitt der Sandstraße im Ortskern verbieten solche Schilder das Parken.

Auf einem Teilabschnitt der Sandstraße im Ortskern verbieten solche Schilder das Parken. © picture alliance / Holger Hollem

Das teilte Bürgermeister Bert Risthaus jetzt in einem Schreiben mit. Darin heißt es zur Begründung: „..., um so ein dauerhaftes Parken zu unterbinden. Dadurch ist ein besserer Verkehrsfluss bei gleichzeitiger Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erwarten.“

Die Einhaltung der neuen Halteverbotsregel soll, nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, ein Außendienstmitarbeiter überwachen. Bedeutet: Knöllchen-Gefahr. Um die Anwohner nicht zu überraschen und vor vollendete Tatsachen zu stellen, „habe ich sie bereits mit Schreiben vom 25. Oktober entsprechend informiert“, schreibt Risthaus weiter.

Hohe Verkehrsbelastung

Zum Hintergrund erklärt der Bürgermeister: Die Sandstraße steht als innerörtliche Hauptverkehrsstraße mit einer hohen Verkehrsbelastung schon seit Jahren unter einem besonderen Fokus. Risthaus: „Jedoch hat sich die Situation nach meinen Beobachtungen in den vergangenen Monaten – insbesondere in dem Bereich zwischen den Haus-Nummern 60 und 70 – durch dort parkende Fahrzeuge wieder verschlechtert.“

Während dieser Streckenabschnitt früher nur sporadisch beparkt worden sei und und einen Begegnungsverkehr eigentlich problemlos zugelassen habe, seien mittlerweile häufig so viele Fahrzeuge abgestellt, dass sich keine Lücken mehr ergäben, die ein Ausweichen ermöglichten. Auf diese Weise würden einerseits Rückstaus bis hinter den Einmündungsbereich Himmelstraße verursacht, die den Verkehr fast zum Erliegen brächten, andererseits aber auch gefährliche Situationen für ortseinwärts fahrende Verkehrsteilnehmer, die im Begegnungsfall auf den Gehweg ausweichen müssten.

  • Beim Verkehrszeichen 286 gilt ein eingeschränktes Halteverbot.
  • Das Halten (unter 3 Minuten) ist erlaubt.
  • Man kann also ein- und aussteigen oder be- und entladen.
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