Großerichter zeigt Kampfgeist nach Rückschlägen

Weltumradler

Trotz der Rückschläge in den vergangenen Tagen sieht Thomas Großerichter seinen Weltrekord derzeit nicht gefährdet. Der Herberner will nach wie vor rund 29.000 Kilometer auf dem Fahrrad in weniger als 100 Tagen bewältigen und so als schnellster Mann die Welt umrunden.

HERBERN

von Von Daniel Claeßen

, 01.11.2012, 07:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Thomas Großerichter rast derzeit auf zwei Rädern durch die verregneten USA. Sein Rekord-Ziel sieht er trotz einiger Rückschläge nicht in Gefahr.

Thomas Großerichter rast derzeit auf zwei Rädern durch die verregneten USA. Sein Rekord-Ziel sieht er trotz einiger Rückschläge nicht in Gefahr.

Starker Regen und defekte Technik hatten dafür gesorgt, dass Großerichter vergleichsweise langsam vorankam. "Wir müssen ja auf solche Dinge wie kaputte Schaltung oder drei Tage Regen eingestellt sein", teilte Tour-Begleiter Robert Cramer am Mittwoch in einer E-Mail an die Redaktion mit. "Natürlich gibt ein paar Pläne B, C oder D."

Derzeit sei vorgesehen, dass der Herberner "ein paar Kilometer" auf dem Weg zum Flieger nach Guatemala im Bus zurücklege. " Die müssen dann natürlich hinten drangehängt werden, aber auch das ist kein Problem, da wir unseren guten Schnitt in den kommenden Wochen wieder rausfahren werden", ist Cramer optimistisch.Man dürfe darüber hinaus nicht vergessen, dass in den vergangenen zwei Wochen insgesamt vier Transfertage zwischen den Etappen in Autralien, Neuseeland und Nordamerika den Gesamtschnitt gedrückt haben. "Den Schnitt, den wir in Australien nach drei Wochen durchfahren hatten, werden wir in Mexiko auch wieder rausholen", gibt Großerichters Begleiter die Marschroute für die nächsten Tage vor.Bekannte Strecke für Großerichter "Außerdem sind wir derzeit auf einer Strecke unterwegs, auf der sich Thomas auskennt. Das hat einige Vorteile, da wir uns zum Beispiel auf Berge oder schlechte Straßen einstellen können."Alles in allem könne es natürlich immer besser laufen, so Robert Cramer. "Aber wir sind guter Dinge." Am Mittwoch radelte Großerichter über die Staatsgrenze von Oregon nach Kalifornien und bewegt sich nun auf San Francisco zu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles zum Weltrekordversuch auf

 

 

 

 

Lesen Sie jetzt