Herbern darf sich schon bald auf eine neue Feuerwache freuen

mlzPläne für 2019

Der Umbau der Schulaula an der Altenhammstraße nimmt im Jahre 2019 konkrete Formen an. Aber auch auf anderen Feldern darf sich Herbern über Investitionen freuen. Stichwort: Feuerwehr.

Herbern

, 12.12.2018, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fachbereichsleiter Klaus van Roje überraschte im Gespräch mit dieser Redaktion mit der Mitteilung: „Wir wollen in der zweiten Jahreshälfte 2019 mit der Planung für das neue Feuerwehrgerätehaus in Herbern beginnen.“ Selbst Bürgermeister Dr. Bert Risthaus war ob dieser Aussage etwas überrascht: „Wir sind ja noch bei den beiden anderen Wachen in Ascheberg und Davensberg“, so das Gemeindeoberhaupt, „aber wenn wir das schaffen, dann will ich niemanden ausbremsen“, sagte er mit einem Schmunzeln.

Gemeinde fasst innerhalb weniger Jahre alle drei Feuerwachen an

Risthaus spielte auf den Bau der neuen Ascheberger Wache an der Herberner Straße sowie die aufwendige Umgestaltung der Davensberger Wache an. Doch van Roje sieht freie Kapazitäten in der Verwaltung: „Wenn wir Mitte des Jahres mit dem Neubau Ascheberg fertig sind, können wir in die Planung für Herbern einsteigen.“ 50.000 Euro Planungskosten seien dafür bereits im Haushaltsentwurf für 2019 eingeplant.

Herbern darf sich schon bald auf eine neue Feuerwache freuen

Die Sanierungspläne für die Schulaula Herbern nehmen konkrete Formen an. © Helga Felgenträger (A)

Die Wache in Herbern stammt aus dem Jahre 1927 und entspricht längst nicht mehr den modernen Anforderungen. Daher soll sie komplett neu entstehen, auf einem gemeindeeigenen Grundstück an der Lindenstraße. Was dann mit dem alten Gebäude beziehungsweise dem gesamten Grundstück an der Bernhardstraße/Ecke Vogelrute passiert, steht noch nicht fest.

Weiteres großes Zukunftsprojekt für Herbern: die Planungen im Schul- und Kita-Bereich an der Altenhammstraße. Wie berichtet, sollen die Herberner Profilschüler perspektivisch zum Ascheberger Standort am Bahnhofsweg ziehen. Der muss dafür ausgebaut werden. Das ist ein größeres Vorhaben, sodass eine Ausschreibung nötig ist. Klaus van Roje: „Die wollen wir Anfang des Jahres auf den Weg bringen.“

Marienschule soll ins benachbarte Profilschul-Gebäude ziehen

Parallel zum Ausbau der Profilschule Ascheberg soll die Umwandlung am Standort Herbern vonstatten gehen. Die Marienschule soll samt Übermittagsbetreuung (evtl. später OGS) in die jetzigen Profilschul-Räume ziehen. Die dortige Aula will die Gemeinde aufwendig zu einer Art multifunktionaler Bürgerhalle umbauen. Das Land hat eine Förderung über knapp 1,8 Millionen Euro zugesagt, was 90 Prozent der Kosten bedeutet.

Die Gemeinde hat sich dazu entschlossen, noch etwas draufzusatteln und die Aula auf eigene Rechnung aufzuwerten. Dazu gehören unter anderem ein Parkettboden sowie die Dämmung der Beton-Außenwände.

Wenn die Marienschule in den nächsten Jahren ihr bisheriges Gebäude an der Altenhammstraße verlassen hat, könnte dort die in Containern untergebrachte Kita Abenteuerland eine neue Bleibe finden. Man sieht - es tut sich was in Herbern.

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