Herberner Schützen bleiben bei Schwarzpulver

Nach Unfall im Sauerland

Im sauerländischen Marsberg war eine mit Schwarzpulver gefüllte Kanone explodiert, herumfliegende Metallteile hatten den Schützenkönig tödlich getroffen. Drei Schwarzpulver-Pistolen kommen auch noch beim beim Bürgerschützenverein Herbern zum Einsatz. Unfälle mit der gefährlichen Substanz hat es bisher nicht gegeben. Und die Schützen tun alles dafür, damit das auch so bleibt.

Herbern

, 14.07.2015, 17:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Mai posierten die Kanoniere des Bürgerschützenvereins Hebern, der Schützenbruderschaft St. Georg Mersch-Ameke und des Schützenvereins Wiescherhofen-Lohauserholz stellten sich die Jubiläums-Kanoniere der Bürgerschützen Ascheberg für ein Erinnerungsbild.

Im Mai posierten die Kanoniere des Bürgerschützenvereins Hebern, der Schützenbruderschaft St. Georg Mersch-Ameke und des Schützenvereins Wiescherhofen-Lohauserholz stellten sich die Jubiläums-Kanoniere der Bürgerschützen Ascheberg für ein Erinnerungsbild.

„Es ist sehr tragisch, was dort passiert“, sagt Karsten Nägeler, Pressesprecher der Herberner Bürgerschützen. „Natürlich werden wir das Thema im Vorstand diskutieren. Es ist aber so, dass wir bei uns im Verein alles regelmäßig überprüfen und diese Überprüfungen auch dokumentieren.“

Damit mein Nägeler zum einen die Erlaubnis für insgesamt acht Vereinsmitglieder, mit Schwarzpulver hantieren zu dürfen. „Diese Erlaubnis muss alle fünf Jahre erneuert werden.“ Bei Schützenfesten herrsche für die Betroffenen absolutes Alkoholverbot, außerdem muss ein Sicherheitsabstand zum Publikum gewährleistet sein.

Regelmäßig vom TÜV geprüft

Zum anderen müssen die Schwarzpulver-Pistolen ebenfalls regelmäßig vom TÜV überprüft werden. „In der Regel auch alle fünf Jahre“, so Nägeler. Eine Pistiole gehört dem Verein selbst, die beiden anderen befinden sich im Privatbesitz zweier Mitglieder.

„Die Wandstärke der Läufe soll laut Gesetz 20 Millimeter betragen, wir haben uns für 35 Millimeter entschieden.“ Im Gegensatz zu gusseisernen Waffen, wie zum Beispiel die Kanone in Marsberg, sei die Gefahr, dass etwas zerplatzen könne, im Grunde gar nicht gegebe. Karsten Nägeler dazu: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass so ein Unfall in Herbern nicht passieren kann.

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