Herrenlose Katzen könnten ins Tierheim

Prozessionsweg

HERBERN Für die zwölf herrenlosen Katzen am Prozessionsweg und die KSG-Mieter ist eine Lösung in Sicht: Klaus Limbrock, Beigeordneter der Gemeinde, hat zwei Tierheime gefunden, die jeweils sechs Katzen aufnehmen könnten.

29.10.2009, 18:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Die Katze ist am Prozessionsweg fotografiert. <p></p> -rath</p>

<p>Die Katze ist am Prozessionsweg fotografiert. <p></p> -rath</p>

Allerdings, und das scheint ein Problem zu werden: Sie müssten vorher noch geimpft werden.

"Dass Herr Limbrock so schnell reagiert hat, ist sehr erfreulich", sagt Sabine Vieth vom Verein "Hilfe für Katzen e.V.". Doch: "Wir würden die KSG und die Gemeinde gerne um einen Aufschub von vier Wochen bitten." Denn dann hätten die Tierschützer noch die Gelegenheit, um gemeinsam mit der "aktiontier" (ehemals Deutsches Tierhilfswerk) einen bundesweiten Hilfe-Aufruf an die Kooperationspartner der "aktiontier" zu starten.

"Vielleicht können wir auf diesem Wege noch einige Katzen vermitteln und ihnen damit ein artgerechtes Leben ermöglichen." Denn, so sind die Tierschützer überzeugt, "das Tierheim wäre nicht die beste Lösung."

Wenn aber dann am Ende doch noch einige Tiere ins Heim müssen, "dann sind wir natürlich bereit, der Gemeinde bei der Umsiedlung zu helfen." Das hieße, dass die Katzen am Prozessionsweg angefüttert und an die Transportboxen gewöhnt werden müssten. Anschließend müssen sie zum Tierarzt zur Impfung, denn sonst nimmt das Tierheim sie nicht auf. "Das Ganze würde für zwölf Katzen etwa 1000 Euro kosten", rechnet Limbrock und hofft, dass sich für den rettenden Piekser eventuell ein Sponsor findet. "Wir werden in Ruhe eine vernünftige Lösung suchen und auch mit den Tierschützern weitere Gespräche führen."

Sobald die Samtpfoten umgesiedelt sind, verspricht der Beigeordnete auf RN-Anfrage, "wird der Sand auf dem Spielplatz getauscht."

Lesen Sie jetzt