Hit-Markt: Baupläne werden dieses Jahr doch nicht mehr offen gelegt

Hit in Ascheberg

Die Baupläne für den neu entstehenden Hit-Markt in Ascheberg werden in diesem Jahr anders als eigentlich geplant wohl nicht mehr offengelegt. Eigentlich hätte das schon im November geschehen sollen.

Ascheberg, Herbern

, 10.12.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Baupläne für den neuen Hit-Markt in Ascheberg werden in diesem Jahr wohl nicht mehr offengelegt.

Die Baupläne für den neuen Hit-Markt in Ascheberg werden in diesem Jahr wohl nicht mehr offengelegt. © HIT-Handelsgruppe

Die ehemalige Rettungswache an der Lüdinghauser Straße ebenso wie der ehemalige KiK-Markt sind mittlerweile dem Erdboden gleichgemacht. Der erste Meilenstein für den neuen Hit-Markt, der ab kommendem Jahr dort entstehen soll, ist geschafft. Doch die Offenlegung der Baupläne, die eigentlich schon im November erfolgen sollte, lässt auf sich warten.

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„Bezüglich der Offenlegung läuft derzeit die Endabstimmung mit der Aufsichtsbehörde. Die Offenlegung kann erst erfolgen, wenn diese Abstimmung geklärt ist. Nach dem Satzungs- und Feststellungsbeschluss legt die Verwaltung alle Unterlagen der Genehmigungsbehörde vor. Dann hat diese drei Monate Zeit für die Genehmigung“, erklärt die Pressesprecherin der Gemeinde Ascheberg, Simone Böhnisch, auf Nachfrage. „Möglicherweise wird dies [die Offenlegung, Anm. d. Red.] erst im neuen Jahr erfolgen. Wann dies sein wird, werden wir dann bekannt geben.“

Bürgeranregungen sollen Ende Februar vorberaten werden

Die Bürgerinnen und Bürger haben ab Offenlegung einen Monat lang die Möglichkeit, ihre Stellungnahmen abzugeben. Die Pläne werden dann auf der Homepage der Gemeinde Ascheberg zu sehen sein. „Außerdem können die Bürgerinnen und Bürger während der Offenlage telefonisch einen Termin im Rathaus vereinbaren, um die Pläne dort einzusehen“, so Böhnisch.

Nach der Offenlegung schlägt die Verwaltung eine Abwägung der Bürgereinreichungen vor und die Politik entscheidet darüber. Ziel sei es, diese im Bau- und Planungsausschuss am 25. Februar 2021 vorzuberaten und den Satzungsbeschluss am 16. März im Rat zu fassen. „Dann wird der Flächennutzungsplan der Aufsichtsbehörde vorgelegt. Wenn dort die Genehmigung erfolgt ist, sind die Pläne bekannt zu machen und werden damit rechtswirksam“, so die Gemeindesprecherin. Laut Gesche Ahmann (Fachgruppenleiterin Bauen) werde dies aber nichts an dem Baustart des Marktes ändern: „Es gibt keinerlei Verzögerungen insgesamt.“

Mitte Oktober hatte Malte Schröder vom Investoren-Unternehmen Ten Brinke erklärt, dass Ende 2020 der Bauantrag eingereicht werden solle. Dann sei mit einer Genehmigungszeit von 4 bis 6 Monaten zu rechnen. Die Bauzeit würde demnach zwischen April und Juni beginnen und 10 bis 12 Monate betragen. Auch Nachfrage erklärte Ahmann, dass man den kommenden Sommer als Baustart anpeile.

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