Im Pfarrhaus ist wieder Leben erwacht

HERBERN Lange Zeit stand es leer, das ehemalige Evangelische Pfarrhaus an der Ostlandstraße in Herbern. Doch jetzt leben dort wieder Menschen. Drei Generationen unter einem Dach.

24.01.2008, 15:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
Elke Sondermann-Fromm, ihr Mann Günther sowie Tochter Viola wohnen seit September 2007 im ehemaligen evangelischen Pfarrhaus in Herbern und fühlen sich dort "pudelwohl".

Elke Sondermann-Fromm, ihr Mann Günther sowie Tochter Viola wohnen seit September 2007 im ehemaligen evangelischen Pfarrhaus in Herbern und fühlen sich dort "pudelwohl".

Eine Familie - drei Generationen: Die Familie Sondermann-Fromm. Das sind drei Generationen unter einem Dach.

Großmutter trainiert Fokloretanz

Da ist zunächst die Großmutter Gertrud Maibaum. Sie ist im Jahre 1932 geboren und eine sehr aktive Seniorin. In Witten, wo sie zuvor 30 Jahre gelebt hat, leitet sie noch immer eine DRK-Folkloretanzgruppe. Das eigene Auto hat sie zwar kürzlich abgegeben, doch wird sie jetzt von der Familie regelmäßig zum Training nach Witten gebracht.

Die Mutter, Elke Sondermann-Fromm, Jahrgang 1956, steht aktiv im Berufsleben. Sie leitet den Innendienst in einem Vertriebsbüro eines weltweit tätigen Konzerns für elektronische Bauteile.

Durch Zufall in Herbern gelandet

Vater Günther Fromm wurde im Jahre 1952 geboren. Er ist als PC-Techniker im Familienunternehmen der Tochter Viola Kasprzak aktiv. Tochter und Enkeltochter Viola Kasprzak bildet die dritte Generation. Geboren 1979 ist sie als selbständige Web-Designerin nunmehr in Herbern tätig.

Nach Herbern hat es die Familie Sondermann-Fromm durch einen Zufall verschlagen: Nachdem der Ehemann von Getrud Maibaum verstarb, wollte sie gerne zu den Kindern ziehen. Die Suche nach einem geeigneten Haus gestaltete sich jedoch schwierig. Ein glücklicher Zufall war der Fund des ehemaligen Pfarrhauses im Internet.

Garten bekommt ein neues Gesicht

Seit die Familie Sondermann-Fromm im Juli 2007 vom Kreiskirchenamt Hamm den Schlüssel für das Haus erhielt, liefen dort die von der Familie in Eigenleistung erbrachten umfangreichen Renovierungsarbeiten auf Hochtouren - jetzt ist fast alles geschafft. Für das Frühjahr und den Sommer stehen die Planungen bereits: Terrasse und Wege sollen neu verlegt werden und der Garten bekommt ein neues Gesicht.

Alle drei Generationen fühlen sich bereits "pudelwohl" in Herbern. So ist Tochter Viola bereits im Initiativkreis der Evangelischen Kirche aktiv und möchte zukünftig die Jugendarbeit mit gestalten und die Pflege der Belange der Evangelischen Gemeinde auf deren Internetseite übernehmen. Großmutter Gertrud wünscht sich aktive Senioren und möchte die Gruppe 60+ besuchen. Sie würde zum Beispiel sehr gerne Mitglied einer Walking-Truppe sein, aber auch ein Seniorentreff wäre für sie das richtige.

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