Jörg Knör imitierte in Ascheberg Lagerfeld und Lindenberg

20 Jahre Kukaduh

Es dauerte am Sonntagabend nur Sekunden und Entertainer Jörg Knör hatte das Publikum fest im Griff. Seine Spezialität: Prominenten-Parodien.

ASCHEBERG

von Sabrina Nierhoff

, 05.09.2017, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ob Lagerfeld oder der Lindenberg – Jörg Knör kann sie alle perfekt imitierten.

Ob Lagerfeld oder der Lindenberg – Jörg Knör kann sie alle perfekt imitierten. © RN-Foto: Nierhoff

Ein Witz jagte den anderen, eine Anspielung die nächste – die Gäste hielt es vor lauter Lachen kaum noch auf den Stühlen. Und da hatte die Show „Filou“ nicht einmal richtig Fahrt aufgenommen.

Der krönende Abschluss des 20-jährigen Jubiläums von Kunst- und Kulturverein Kukaduh hatte es auf die Lachmuskeln der Zuschauer abgesehen, als Jörg Knör die Bühne der Breilklause, in seinen Worten die „Breil-Arena“, in Ascheberg betrat.

Jörg Knör in seiner Rolle als Karl Lagerfeld.

Jörg Knör in seiner Rolle als Karl Lagerfeld. © RN-Foto: Nierhoff

Schon nach den ersten fünf Minuten applaudierten die Zuschauer unaufhaltsam, hatten Tränen vor Lachen in den Augen und waren begeistert vom Repertoire des Komikers. Dass dieser Abend nur genial werden konnte, war allen Gästen sofort klar.

Der Entertainer parodierte – in passender Verkleidung – berühmte Prominente aus Politik und Fernsehen. Brandaktuell nahm Knör Bundeskanzlerin Angela Merkel aufs Korn, denn die war an diesem Abend in der Fernsehsendung „Das Duell“ zu sehen. So zauberte Knör blitzschnell eine Karikatur aufs Papier und reimte der Kanzlerin eine „Affäre“ mit Duell-Partner Schulz an den Hals.

Kurze Zeit später schlüpfte der 58-Jährige schon wieder in die nächste Rolle. Ein kurzer Wechsel der Accessoires und schon standen Udo Jürgens, Dieter Bohlen oder Rudi Carrell auf der Bühne. Das Stimmrepertoire des Parodisten ist unverwechselbar. Hätten die Gäste die Augen geschlossen, so hätte man glauben können, der jeweilige Prominente stünde tatsächlich auf der Bühne.

Im Minutentakt

Im Minutentakt wechselte Knör die Rollen – ein witziges Element jagte das Nächste. Rockig und mit Nebelmaschine ging es beim „Tauschkonzert“ in der Breilklause zu. Als Knör Howard Carpendale´s Titel „Hello Again“ als Band Rammstein mimte.

Auch Helge Schneider und Xavier Naidoo tauschten als Figuren von Knör die Rollen. Knörr verkleidet als Naidoo sang „Katzenklo“ und das Publikum war nicht mehr zu halten.

Mit Komik, Wortwitz und der immer wiederkehrenden Einbeziehung des Publikums sorgte Knör für einen unvergesslichen Abend.

Sabrina Nierhoff

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