Neue Konkurrenz für Simjü? In diesem Jahr gibt es eine Kartoffelsamstag-Afterparty

mlzKartoffelsamstag

Traditionell geht es für viele Herberner nach dem Kartoffelsamstag zur Simjü. In diesem Jahr müssen sich Feiernden allerdings für eine Veranstaltung entscheiden.

Herbern

, 22.10.2019, 17:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Herberner feiern ihren Kartoffelsamstag am 26. Oktober. Damit sich die Feiernden nicht schon um 18 Uhr abrupt in alle Winde verstreuen, gibt es ab diesem Jahr eine After-Party in der Einfahrt der Firma Stentrup. Die geht bis 22 Uhr und stellt Simjü-Gänger vor die Wahl.

„Auf unserer Party geht es um Geselligkeit. Man kann mit Freunden reden, die Bedienungen sind freundlich und es gibt viel mehr Lokalkolorit als auf einer Großveranstaltung wie Simjü“, preist Manfred Suthues von Herbern Parat die Veranstaltung an.

Keine Konkurrenz für die Kirmes

Mit Simjü wolle man sich aber keinesfalls messen, so Suthues. Der Schwerpunkt läge ganz wo anders: „In den Abendstunden können Gewerbetreibende und Besucher noch ganz entspannt in der Weinlaube klönen.“

Der DJ-Service „Vorsicht Musik“ sorgt für die passende musikalische Untermalung. Vom Wetter ließe man sich nicht beeindrucken, denn die Laube sei überdacht und windgeschützt. Verpflegung gibt es nach 18 Uhr von einem Bierwagen und in den umliegenden Lokalen.

Suthues betont, dass die Veranstaltung in diesem Jahr nicht kleiner werde, sondern kompakter und „einfach besser“. Die Stände ziehen allesamt in die Südstraße. In der Merschstraße steht eine große Hüpfburg.

Neu ist in diesem Jahr eine Oldtimer-Treckerausstellung der Treckerfreunde Brügge Mühle. Der Heimatverein bringt eine Erbsenmaschine mit, um für die neue Ausstellung im Museum zu werben - dort geht es um Upcycling, also das Wiederverwerten von alten Gegenständen. Ein Kontrastprogramm dazu kommt vom Autohaus Büscher: Das stellt neue an Automodelle an der Südstraße vor.

Kinderschminken, Kettenkarussell und alles rund um die Kartoffel

Für die Kleinen ist auch gesorgt: Sie können sich schminken lassen, auf der Hüpfburg springen und im Kettenkarussell ihre Runden drehen. 50 Marktstände bieten Allerlei aus der Region an.

Kartoffeln in allen Formen dürfen am Kartoffelsamstag nicht fehlen: Mit Reibekuchen, Kartoffelwaffeln, Pommes, Kartoffelecken und Co. können die Besucher ihren Kartoffelhunger stillen. Ein letztes Mal ist der Kartoffelberater Lambert Everwand dabei - er scheidet danach aus Altersgründen aus.

Ab 8 Uhr in der früh sind die Mersch- und Südstraße für den Autoverkehr gesperrt. Der Markt beginnt um 11 Uhr. Ab 18 Uhr wird der Markt abgebaut. Das Fest geht in die Einfahrt der Firma Stentrup weiter, da die beiden Straßen ab 19 Uhr bereits wieder befahrbar sein sollen.

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