Kartoffelsamstag lockte viele Besucher nach Herbern

Leckereien aus der Knolle

Sie heißen Solara, Red Fantasy und Venezia, und sind aus keinem Haushalt wegzudenken. Die Großen mögen sie gebraten, die Kleinen lieber frittiert. „Am liebsten esse ich Pommes“, sagte Sebastian. Der Zehnjährige steht auf Kartoffeln. Auf dem Kartoffelsamstag war er da genau richtig.

HERBERN

von Von Diana Fante

, 28.10.2013, 10:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der Mittagspause gab es natürlich - Kartoffeln.

In der Mittagspause gab es natürlich - Kartoffeln.

Fliegende Händler verkauften Taschen, Socken, Schmuck und Bonbons. Ein Kettenkarussell bot den Kindern derweil Abwechslung. Aber auch die Herberner stellten sich vor. Am Infostand der DLRG konnten Besucher ihre Kenntnisse über die Herz-Druck-Massage auffrischen. Wer sich an der Aktion Lichtblicke beteiligen wollte, war bei Krankenpflege „Müller und Vorspohl“ richtig. Die Herberner Kaufmannschaft sponserte die Preise zum Gewinnspiel. Weg wie warme Kartoffeln gingen die Weihnachtskalender von Herbern Parat.

Zum Preis von 5 Euro war ein toller Gewinn drin. Überhaupt gab es an jeder Ecke was zu gewinnen. Beim Heimatverein allerdings war das besonders schwer – im Sinne des Wortes: Ein altes Tragjoch mit zwei Zinkeimern, randvoll gefüllt mit Kartoffeln, musste gehoben werden. Wie schwer sind die Kartoffeln? So lautete die Frage beim Dorfquiz. Am Infostand von Lambert Everwand drehte sich alles um den Drahtwurm. Nein, das ist keine kulinarische Köstlichkeit, das ist ein weit verbreiteter und von außen nicht erkennbarer Kartoffelschädling.

Der Kartoffelexperte hatte zur Anschauung auch exotische und bunte Kartoffelsorten dabei, die im Handel eher unüblich sind. Nebenan backten die Landfrauen daraus Kartoffelwaffeln, süße oder herzhafte waren im Angebot. Und zwischendrin unterhielten der Herberner Männerchor und der Kolping-Spielmannszug die Kartoffelfest-Besucher.  

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