kfd Herbern ruft Hilfsaktion für Syrien ins Leben

Stifte-Recycling

Leere Filzstifte oder ausgediente Kugelschreiber landen meist im Müll. Dabei lässt sich mit dem ausrangierten Schreibgerät Gutes an. Die kfd Herbern weiß, wie es geht.

von Marion Schnier

Herbern

, 01.11.2017, 11:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lasse (l., 8 Jahre) und der 14-jährige Mathis werfen alte Stifte in einer der Sammelboxen, wie hier in der Sparkassen Zweigstelle Herbern.

Lasse (l., 8 Jahre) und der 14-jährige Mathis werfen alte Stifte in einer der Sammelboxen, wie hier in der Sparkassen Zweigstelle Herbern. © Marion Schnier

Stifte recyceln und dabei syrische Mädchen unterstützen? Das geht. Durch ein Projekt des Weltgebetstages, an dem sich unter anderem die katholische Frauengemeinschaft (kfd) Herbern beteiligt.

Idee dieser Kampagne: Die Teilnehmer sammeln defekte und leere Schreibstifte und recyceln sie. Der Erlös geht an das Vorhaben „Mädchen mit Stiften stark machen“.

Schulunterricht für 200 Mädchen

Mit diesem Spendengeld können Lehrerinnen und Psychologinnen in einem syrischen Flüchtlingscamp im Libanon 200 Mädchen den Schulunterricht ermöglichen. 450 alte Stifte können zum Beispiel einem Mädchen die Schulmaterialien finanzieren.

Dafür stellten die Frauen der kfd Herbern in der vergangenen Woche mehrere Recyclingboxen in Herbern (etwa in der Sparkasse, der Volksbank oder dem Schreibwarengeschäft Angelkort) auf. Jeder hat nun die Möglichkeit, dort seine leeren und/oder defekten Stifte wie Kugelschreiber, Filzstifte, Füllfederhalter und Patronen, sogar leere Korrekturfläschen einzuwerfen und damit Gutes zu tun. Bleistifte und Klebestifte können allerdings nicht recycelt werden.

Mindestgewicht: 15 Kilogramm

Ab einem Gewicht von 15 Kilogramm gesammelter Stifte kann die kfd dann alles kostenlos an eine beauftragte Firma geben, die das Material aufbereitet. Pro Stift gibt es dann einen Gegenwert von 1 Cent.

„Eine dieser Sammelboxen ist bisher sehr gut angenommen worden. Ein Schuhkarton ist bereits voll“, sagte die die Teamsprecherin der kfd, Angelika Hölscher, erfreut über den gelungen Auftakt.

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