„Wir können es kaum erwarten“ - Laienspielschar Herbern rüstet sich für die Premiere

mlzLaienspielschar Herbern

Die Laienspielschar Herbern ist gut gerüstet für die Premiere von „De Wunnerdoktor“. Wir waren bei der Generalprobe dabei und verraten, was Sie erwarten können.

von Merle Marie Bergmann

Herbern

, 26.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lautes Gelächter tönte durch die Aula der Profilschule in Herbern. Theateratmosphäre machte sich dort breit - und das schon, bevor es richtig losging - Denn am Samstagnachmittag, 21. Dezember, war nur ein ausgewähltes Publikum in der Aula anwesend.

Der Grund dafür: die Generalprobe der Laienspielschar Herbern, welche, wie jedes Jahr nach Weihnachten, ein plattdeutsches Stück aufführen wird.

„Wir können es kaum erwarten“ - Laienspielschar Herbern rüstet sich für die Premiere

Vor allem Kinder, Rollstuhlfahrer und Bewohner des Malteserstiftes hatten die Möglichkeit bereits vor der eigentlichen Premiere am Samstag, 28. Dezember, das Theaterstück „De Wunnerdoktor“ anzusehen. © Merle Bergmann

Vor allem Kinder, Rollstuhlfahrer und Bewohner des Malteserstiftes hatten die Möglichkeit bereits vor der eigentlichen Premiere am Samstag, 28. Dezember, das Theaterstück „De Wunnerdoktor“ von Autor Georg Tiemeyer aus dem Mahnke Verlag anzusehen.

Und die zahlreich erschienenen Zuschauer hatten dem Gelächter zufolge richtig Spaß. „Die Komödie mit einem Mix aus Plattdeutsch und Hochdeutsch ist für jeden verständlich, auch wenn man kein Platt spricht, und ist Spaß für Groß, aber auch Klein“, sagt der Spielleiter und erster Vorsitzender der Laienspielschar Herbern Paul Ophaus .

In „De Wunnerdoktor“ geht es um einen aufstrebenden Luftkurort, der einen Wunderdoktor nich mehhr gebrauchen kann. Deshalb verbietet Bürgermeister Philip Musendrink, unterstützt von seinem opportunistischen Gemeinderat, dem alten Jan Vosskämper weiterhin seine Hausmittel zu verkaufen.

Diese und andere Gemeinheiten des Bürgermeisters nimmt Jan mit lächelnder Gelassenheit hin, fördert allerdings eines Tages Aufzeichnungen zutage, die dem Amt und Ansehen des Bürgermeisters sehr schaden können, worauf dieser sich gezwungen sieht, sein Verhalten zu ändern.

Vorbereitungen laufen seit Anfang September

„Alle Mitwirkenden freuen sich riesig und können es kaum erwarten, das Stück nach so langer Arbeit endlich auf die Bühne zu bringen“, so Ophaus froh gestimmt weiter.

Bereits Anfang September startete die Laienspielschar die diesjährige Inszenierung vorzubereiten. Wenige Restkarten für die Premiere am Samstag, 28. Dezember, und für Sonntag, 29. Dezember, (Vorstellungen jeweils um 17 Uhr) seien, laut Ophaus, noch zu erwerben.

Weitere Vorführungen der Laienschar sind am Freitag, 3. Januar um 19 Uhr, am Samstag, 4. Januar um 17 Uhr, am Freitag, 10. Januar um 19 Uhr sowie am Samstag, 11. Januar um 17 Uhr.

Bei Interesse solle man sich zuvor telefonisch unter Tel.: 02599 644 bei Josefa und Paul Ophaus melden und sich über den Restbestand erkunden. MBe

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