So schön können naturnahe Gärten aussehen - und sie sind obendrein auch noch ein perfekter Lebensraum für Insekten und Co. © Claudia Hurek
Mit Fotostrecke und Video

Naturnahe Gärten: 2000 Quadratmeter großes Grundstück dienst als Beispiel in Ascheberg

Eine Arbeitsgruppe will in der Gemeinde Ascheberg den Lebensraum für Bienen und Co. verbessern. Ein Beispiel für einen insektenfreundlichen Garten gibt’s in unserer Fotostrecke und einem Video.

Neben der Igelhilfe ist die Arbeitsgruppe naturnahe (Vor-)Gärten die zweite, die sich beim Klimaforum der Gemeinde Ascheberg im Februar gebildet hat. Für diese Gruppe im Rahmen der Projekte für ein Nachhaltiges DAH (Davensberg-Ascheberg-Herbern) ist Susanne Schütte Ansprechpartnerin.

Ein Treffen der Arbeitsgruppe, zu dem interessierte Mitbürger eingeladen waren, fand am Dienstagabend bei Karoline Stermann in Davensberg statt. Ihr Garten auf dem rund 2.000 Quadratmeter großen Grundstück ist wie gemacht für Bienen, Hummeln, Insekten und weiteres Getier, das sich in der vielfältigen und farbenfrohen Blütenpracht augenscheinlich wie „im Paradies“ fühlen muss.

Fotostrecke

So schön sehen naturnahe Gärten aus

Momentan sammelt die Gruppe noch Ideen, wie man geplante Vorhaben am besten umsetzen kann. „Wir wollen ja den Menschen nicht den erhobenen Finger zeigen, sondern das Bewusstsein schaffen, das auch bienen- und insektenfreundliche Blumen nicht gleichzusetzen sind mir viel Arbeit“, sagt Karoline Stermann. „Wünschenswert wäre für uns eine Zusammenarbeit mit den hiesigen Blumengeschäften.“

Und Susanne Schütte ergänzt: „Unser großes Ziel ist es vorrangig, auf gemeindlichen Flächen sogenannte Patenbeete einzurichten. Hier arbeiten wir eng mit dem Bauhof der Gemeinde zusammen.“

Video

So sieht es im Garten von Karoline Stermann aus

Lebensraum zum Erhalt der Artenvielfalt

Welche gemeindlichen Flächen oder Beete für eine Art „Schaufläche“ in Frage kommen, ist in den kommenden Wochen zu klären. „Hier wäre viel Spielraum für anschauliche Bepflanzungen. Vielleicht bekommt der ein oder andere Lust darauf, seinen Garten doch zu verändern und so einen Lebensraum zum Erhalt der Artenvielfalt zu schaffen.“

Informationen rund um die verschiedenen Arbeitsgruppen sind bei Martin Wolf, Klimaschutzmanager der Gemeinde Ascheberg unter 02593 6096014 oder wolf@ascheberg.de erhältlich.

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Redaktion Werne
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