Auch das neue Schuljahr startet an den Ascheberger Schulen unter Corona-Bedingungen. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Schulen in Ascheberg

Neustart nach den Ferien: So bereiten sich die Schulen in Ascheberg vor

In einer Woche geht es wieder los - die Schulen starten nach den Ferien wieder in den Präsenzunterricht. So bereiten sich die Schulen in Ascheberg auf den Neustart vor.

Die Schulen in Ascheberg bereiten sich auf den Neustart nach den Ferien vor. „Wie wir das vergangene Jahr beendet haben, so starten wir in das neue”, erklärt Andrea Blanke von der Gemeindeverwaltung Ascheberg. Das heißt: Der Unterricht startet in Präsenz, auch ganztags. Mit Stundentafeln und Hygieneschutz, so Blanke. „Die Pflicht zum Tragen der Masken bleibt bestehen.” Und auch die Schnelltests, an den Grundschulen in Form von Lolli-Tests, sollen weiterhin zweimal in der Woche durchgeführt werden.

Noch keine Luftfilteranlagen an Ascheberger Schulen

Und wie sieht es aus mit Luftfilteranlagen? Immerhin stellt das Land NRW den Schulträgern für mobile Luftfiltergeräte sowie für einfache bauliche Instandsetzungs- oder Umrüstmaßnahmen an Fenstern insgesamt bis zu 90,4 Millionen Euro für Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung zur Verfügung. „Bezüglich der Luftfilter befinden wir uns noch in der Prüfung”, so Blanke. Aber: „Die Räume an den Schulen sind alle gut zu lüften. Zudem wurden CO2-Melder angeschafft, sodass rechtzeitig gelüftet werden kann.”

Blanke blickt optimistisch auf den Schulstart, auch wenn es wieder ein spezieller Start wird. „Bis zu den Ferien ist alles gut gelaufen. Die Kinder kennen die Tests und die Masken, alle sind dafür sensibilisiert.” Da die Schüler auch im Alltag, also auch in den Ferien weiter an einigen Orten Maske tragen mussten, seien hier keine Probleme zu erwarten.

Wenn die Zahlen weiter hochgehen, müsse man natürlich entsprechend reagieren. Genauso wie auf den Lernstand der Kinder. „Da kommt es darauf an, was eventuell noch gefördert werden muss. Auch darauf muss man dann nach den Ferien entsprechend reagieren.”

Einschulungsfeiern in Ascheberg beginnen am 18. August

Auch Einschulungsfeiern sollen unter Corona-Bedingungen stattfinden. Die Profilschule in Ascheberg plant eine Feier für die neuen fünften Klassen am Mittwoch, 18. August. Dann sollen insgesamt 84 Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn an der Profilschule beginnen, wie die Schule mitteilt. Die 84 Schüler werden in vier Klassen mit jeweils zwei Klassenlehrern starten.

Am Mittwoch gibt es zunächst einen Gottesdienst in der St.-Lambertus-Kirche. Aufgrund der Corona-Maßnahmen gebe es für je zwei Klassen zusammen einen Gottesdienst um 9 Uhr (Klasse 5a und b) und um 10.30 Uhr (Klasse 5c und d). Anschließend geht es zur Begrüßung in die Profilschule (Klasse 5a und 5b um ca. 10 Uhr, Klasse 5c und 5d um ca. 11.30 Uhr). Die Kinder begeben sich dann mit den Lehrern in ihre neuen Klassenräume und führen eine erste Unterrichtseinheit durch.

Die Eltern haben in dieser Zeit Gelegenheit, bei einem Getränk mit anderen Eltern, Vertretern des Fördervereins und der Abteilungsleitung ins Gespräch zu kommen, heißt es in der Pressemitteilung. Am Ende der Veranstaltung können die Eltern ihr Kind mit nach Hause nehmen. Sollte dies nicht möglich sein, könne das Kind bis 13.10 Uhr in der Schule bleiben und dann mit dem regulären Schulbus nach Hause fahren.

In der ersten Schulwoche endet der Unterricht für die neuen Fünftklässler jeden Tag um 13.10 Uhr. Ab der zweiten Woche beginnt der Ganztagsunterricht. Die Eltern haben die Möglichkeit, Essen in der Mensa zu bestellen.

Erstklässler starten am Donnerstag an den Ascheberger Grundschulen

An den Grundschulen starten die Erstklässler am Donnerstag (19. August) in ihre Schullaufbahn. An der Marienschule Herbern findet um 9 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst auf dem Schulhof statt mit einer anschließenden Begrüßung durch die Schulleiterin. Die Schüler dürfen jeweils maximal zwei Personen mitbringen, die geimpft, getestet oder genesen sind. Während die neuen Schüler mit ihren Klassenlehrerinnen zur ersten Schulstunde in die Klassenräume gehen, werden die Eltern von den Viertklässlern auf dem Schulhof bewirtet. Nach der ersten Unterrichtsstunde geht es dann wieder nach Hause. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst, ebenfalls um 9 Uhr, in der Kirche St. Benedikt statt.

Auch an der Lambertusschule in Ascheberg startet man um 9 Uhr mit einem Gottesdienst. Dieser findet auf dem Schulhof vor der weißen Eingangstür statt, gestaffelt nach Klassen. Klasse 1a startet um 9 Uhr, Klasse 1b um 9.45 Uhr, Klasse 1c um 10.30 Uhr und Klasse 1d um 11.15 Uhr. Auch hier schließt sich jeweils die Begrüßung durch die Schulleiterin und die erste Schulstunde (ca. 30 Minuten) an. Zum Abschluss warten alle Eltern an der Kletterburg im hinteren Teil des Schulhofs (Richtung Fußgängerampel) auf das Klassenfoto. Die Eltern werden gebeten, sich auch während der Unterrichtsstunde dort aufzuhalten.

An der Lambertusschule in Davensberg startet man um 8 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Anna. Es folgt die Begrüßung der neuen Schüler und der Eltern durch die Schulleiterin in der Lambertusschule Davensberg. Danach findet die erste Schulstunde statt. Anschließend gibt es einen Fototermin vor dem Schulgebäude.

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