Kirche in Davensberg

Nicht sicher genug: Neue Beleuchtung in der St.-Anna-Kirche verzögert sich

Eigentlich sollte am Donnerstag der Einbau der neuen Beleuchtung in der St.-Anna-Kirche beginnen. Nur einen Tag später ruhen die Arbeiten. Der Grund: Die Wände sind nicht sicher genug.
Hubertus Erfmann vom Kirchenvorstand platzierte neue Schilder an der St.-Anna-Kirche. Diese informieren über die Kapelle und weisen auf die Fördermittel für die Beleuchtung hin.
Hubertus Erfmann vom Kirchenvorstand platzierte neue Schilder an der St.-Anna-Kirche. Diese informieren über die Kapelle und weisen auf die Fördermittel für die Beleuchtung hin. © Gemeinde Ascheberg

Kaum ist es losgegangen, da ruhen die Arbeiten schon wieder: Am Donnerstag (7. April) sollten die Arbeiten am neuen Beleuchtungskonzept der Kirche St. Anna in Davensberg beginnen. Nur einen Tag später liegen diese erstmal auf Eis.

Laut der Gemeinde Ascheberg seien die Mauerfugen, in denen unter anderem die Dübel der Leuchtenhalterung befestigt werden sollen, auf Dauer nicht sicher genug. Grund dafür sei die Zusammensetzung des Mörtels aus dem Mittelalter.

(v.l.n.r.): Helmut Sunderhaus (Fachbereichsleiter Finanzen), Pfarrer Stefan Schürmeyer, Andreas Meinardus (lightconcept GmbH), Dietmar Hiller (Untere Denkmalschutzbehörde), Berthold Beckendorf und Hubertus Erfmann (beide Kirchenvorstand) freuen sich, dass die Beleuchtung der St.-Anna-Kirche nun installiert und die Kapelle noch vor Ostern in den Abendstunden beleuchtet wird.
(v.l.n.r.): Helmut Sunderhaus (Fachbereichsleiter Finanzen), Pfarrer Stefan Schürmeyer, Andreas Meinardus (lightconcept GmbH), Dietmar Hiller (Untere Denkmalschutzbehörde), Berthold Beckendorf und Hubertus Erfmann (beide Kirchenvorstand) freuen sich, dass die Beleuchtung der St.-Anna-Kirche nun installiert und die Kapelle noch vor Ostern in den Abendstunden beleuchtet wird. © Gemeinde Ascheberg

Daher werden neue Fußplatten an die Halterungen gemacht und diese jeweils mit einer Schraubenstange durch das Mauerwerk hindurch von innen befestigt. Dies sorge für einige Tage Verzögerung, weswegen nicht sicher sei, ob die Arbeiten noch vor Ostern abgeschlossen werden.

Eigentlich wollte die Firma Lightconcept am Donnerstag damit beginnen, die neue Beleuchtungsanlage an der spätgotischen Burgkapelle zu installieren. Schon wenige Tage später sollte dann das Außenmauerwerk abends durch LED-Strahler illuminiert werden.

Die Kosten beliefen sich bislang auf 24.000 Euro. Ob diese nun steigen, ist unklar. Finanziert wird die Illumination durch Spenden in Höhe von 9380 Euro sowie der finanziellen Unterstützung des Landes in Höhe von 11.975 Euro. Außerdem beteiligt sich die Gemeinde mit circa 2400 Euro. Ein entsprechendes Schild an der Außenmauer der Kirche weist darauf hin.

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