OGS an Grundschulen in Ascheberg und Herbern: Entscheidung gefallen

Grundschulen in Ascheberg

Seit der Ratssitzung am Dienstagabend (16. März) ist klar, welcher Träger die OGS-Angebote an den Grundschulen in Ascheberg und Herbern ab 1. August 2021 an den Start bringen wird.

Ascheberg, Herbern

, 18.03.2021, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
In der Gemeinde Ascheberg ist die Entscheidung zum Träger des Offenen Ganztags gefallen.

In der Gemeinde Ascheberg ist die Entscheidung zum Träger des Offenen Ganztags gefallen. © picture alliance / Marcel Kusch/dpa

Seit 25 bzw. 30 Jahren kümmern sich in der Gemeinde zwei Trägervereine um die Übermittagsbetreuung an den Grundschulen in Ascheberg und Herbern. Mit Blick auf den Start der OGS sei aber beiden Vereinen klar gewesen, dass sie diese Aufgabe so nicht mehr managen könnten, erklärte Bürgermeister Thomas Stohldreier am Dienstagabend (16. März) in der Ratssitzung der Gemeinde. „Die Vereine sind auf uns zugekommen und möchten, dass die Trägerschaft von jemandem übernommen wird, der auch OGS kann.“

Nun ist klar: Die Jugendhilfe Werne übernimmt die Trägerschaft des Offenen Ganztags (OGS) an der Ascheberger und Herberner Grundschule. „Wir hatten die Qual der Wahl“, erklärte Stohldreier den Anwesenden in der Sporthalle der Profilschule in Ascheberg. Nach einem innerparteilichen Gespräch und Rücksprache mit den Schulleiterinnen habe große Einigkeit über die Trägerschaft geherrscht.

Anfang August 2021 soll die OGS in der Gemeinde starten

Seit Sommer 2020 werde der Übergang von der einen auf die andere Trägerschaft vorbereitet, so Stohldreier. „Damit ab August 2021 alles nahtlos funktionieren kann.“ Das Angebot der Jugendhilfe Werne sei ein sehr gutes, das maßgeschneidert auf die Schulen passe, erklärte Sabine Küter, Rektorin der Marienschule in Herbern. Sie und die Leiterin der Ascheberger Lambertusgrundschule seien intensiv im Austausch gewesen, wie man OGS gestalten wolle.

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Überzeugt habe die beiden vor allem das teiloffene Konzept der Jugendhilfe Werne: Die Kinder seien in vertrauten Stammgruppen mit einer Bezugsperson organisiert, anschließend dann erfolge die Öffnung in Fördergruppen, AGs und andere Projekte. „Je nach Interesse des Kindes“, so Küter. „Das Kind im Mittelpunkt der Überlegungen zieht sich wie ein roter Faden durch das Konzept.“ Darüber hinaus sollen Kinder und Eltern gemeinsam am Konzept der OGS mitwirken, durch Elternratssitzungen und Schülerkonferenzen.

Jugendhilfe Werne hat mit kindgerechtem Konzept überzeugt

Darüber hinaus werde ein großer Wert gelegt auf die Verzahnung von Vor- und Nachmittag: So sei die OGS auch am Vormittag vertreten und Lehrer am Nachmittag. „Das haben wir so bei den anderen Bewerbern nicht gefunden.“

Darüber hinaus sei die Jugendhilfe Werne der Gemeinde bereits durch die Schulsozialarbeit, aber auch durch das Ferienprogramm bekannt. „Es gibt eine große Offenheit der Jugendhilfe für schulspezifische Ausprägungen“, so Küter.

Peter Leyers (FDP) merkte an, dass zwei Bewerber um den Auftrag sehr nah beieinander gelegen hätten und, wäre es nach der Präsentation der Träger gegangen, wohl der Bewerber aus Beckum gewonnen hätte. „Das Auswahlverfahren ist für uns nicht so optimal gelaufen. Wir wollen uns aber auch nicht gegen die Schulleitungen stellen. Die müssen das Personal aussuchen, das wesentlich für den Erfolg ist.“

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