Der Katharinenplatz im Ascheberger Ortskern soll als dritter von vier Plätzen neu gestaltet werden. © Lohaus - Carl - Köhlmos
Ortskern Ascheberg

Ortskern-Umgestaltung: Katharinenplatz soll ab 2025 einladender werden

Der Katharinenplatz soll von 2025 bis 2026 erneuert und auch einladender werden. Nicht nur durch einen neuen Spielplatz für die Kinder, sondern auch als Veranstaltungsfläche.

Mit der Ortskern-Erneuerung will die Gemeinde Ascheberg die Plätze und Wege in der Stadt umgestalten. Alles soll in warmem, rotem Klinker erscheinen, die Verbindungen zwischen den Plätzen deutlicher werden. Den Auftakt macht der Eschenplatz mit dem neu entstehenden Hit-Markt ab dem kommenden Jahr, gefolgt von der Umgestaltung der Sandstraße, die von 2023 bis 2024 erfolgen soll. An dritter und vorletzter Stelle folgt dann die Umgestaltung des Katharinenplatzes von 2025 bis 2026, bevor der Kirchplatz von 2027 bis 2028 umgestaltet wird.

Trotz der Bäume: Den Katharinenplatz stufen die Planer momentan als unattraktiv ein.
Trotz der Bäume: Den Katharinenplatz stufen die Planer momentan als unattraktiv ein. © SPD Ascheberg (A) © SPD Ascheberg (A)

Der Entwurf des neuen Katharinenplatzes sieht eine Dreiteilung des Platzes vor. „Im Westen soll er nutzungsoffen bleiben und somit flexibel genutzt werden können“, heißt es in der aktualisierten Fassung von 2020 des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK). Der westliche Teil soll vor allem dem Wochenmarkt und Veranstaltungen wie der Jacobi-Kirmes zugute kommen. Der Katharinenbrunnen soll als Blickfang in diesem Bereich dienen.

Lindenhain soll Boule- und Schachspielern Schatten spenden

„In der Mitte soll der vorhandene Lindenhain durch ein Lichternetz aufgewertet werden.“ Die Bäume sollen etwa Boule- und Schachspielern zugute kommen. Im Osten wird ein Spielplatz vorgesehen, neben dem ein sogenannter Naschgarten entstehen soll. Der östliche Teil des Platzes soll dementsprechend entsiegelt und bepflanzt werden.

Die Spielfläche auf dem Katharinenplatz soll durch ein qualitativ wertvolleres Angebot aufgewertet werden, das schon vom Kirchplatz aus sichtbar sein soll. In diesen Prozess soll die benachbarte Kita mit einbezogen werden. Gerade von den Bring- und Abholzeiten der Kita erhofft sich die Gemeinde eine Belebung des Platzes. Der Naschgarten entsteht im Bereich des Vorplatzes, der überarbeitet und mit einer langen Bank aufgewertet werden soll. Der Bibelgarten soll außerdem über ein markantes Gartentor an den Platz angeschlossen werden.

Der Katharinenplatz war in der Bestandsanalyse für das ISEK nicht gut weggekommen: ein in die Jahre gekommener, mit Betonsteinen gepflasterter Platz, entstanden in den 1980er Jahren, mit Gebäuden, die keinen Bezug zum Platz haben. „Mittig liegt eine Baumgruppe mit Sitzbank, die nur wenig einladend wirkt.“ Auch der aktuelle Spielbereich mit der Wippe sei wenig einladend, so die Analyse.

Der Katharinenplatz hat laut ISEK eine wichtige Funktion, da er trotz seiner Abseitslage als Markt- und Kirmesplatz und als Verbindung zur Volksbank, zur Kita und zum Parkplatz Konermannstraße dient. „Ziel ist es, die Frequentierung und Belebung des Platzes zu erhöhen“, heißt es im ISEK-Bericht.

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller

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