Patienten dürfen Notarzt frei wählen

Neustrukturierung

ASCHEBERG Erheblich verbessern wird sich der Notdienst nach dessen Neustrukturierung ab Mitte des nächsten Jahres. Dadurch kann dem Patienten eventuell schneller geholfen werden.

von Von Wolfgang Gumprich

, 08.10.2009, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ab Mitte 2010 können die Ascheberger auch die Notdienstpraxis im St. Marien-Hospitel in Lüdinghausen aufsuchen.

Ab Mitte 2010 können die Ascheberger auch die Notdienstpraxis im St. Marien-Hospitel in Lüdinghausen aufsuchen.

Deshalb will die KV die Bezirke vergrößern und zusammenfassen, aus jetzt 178 Notdienstbezirken sollen 29 übrig bleiben. 48 Notfallpraxen will die KV an die Krankenhäuser anbinden. Für die Gemeinde Ascheberg bedeute dies, dass sie zu dem Notfalldienstbezirk Ahlen-Hamm gehören wird mit Notfallpraxen in Hamm und Ahlen. Allerdings, so Schneider weiter, könnten die Ascheberger auch die Notfallpraxis in Lüdinghausen anfahren, „es besteht keine Verpflichtung, sich an eine bestimmte Praxis zu wenden.“

  Zusätzlich zum Notfalldienst wird die KV einen Fahrdienst einrichten: Neben dem Dienst habenden Arzt gibt es eine Rufbereitschaft für einen zweiten Arzt, der dann zu den Notfallpatienten gefahren wird. Gesteuert werden soll das neue Notdienstsystem über eine zentrale Leitstelle, die über eine landesweit einheitliche Telefonnummer zu erreichen ist. Nachdem die Vertreterversammlung der Ärzte grünes Licht für den Entwurf gegeben hat, will die KV nun in die Detailplanung einsteigen. Schneider rechnet mit dem Start in der „Mitte des kommende Jahres“.

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