In Kleingruppen konnten Bürger mit Verantwortlichen über die Umgestaltung des Eschenplatzes diskutieren. © Tobias Larisch
Ortskern Ascheberg

Pläne zur Umgestaltung des Eschenplatzes in Ascheberg sorgen für Gesprächsstoff

Bei einer Diskussionsrunde konnten Bürger mit den Verantwortlichen über die Pläne zur Umgestaltung des Eschenplatzes in Aschenberg reden. Dabei kamen viele verschiedene Themen auf.

Der Plan der Gemeinde Ascheberg, den gesamten Ortskern umzugestalten, nimmt weiter Form an. Am Freitag, 7. August, hat die Verwaltung der Gemeinde Bürger zu einer Diskussionsrunde in das Bürgerforum im Rathaus eingeladen. Dabei konnten interessierte Bürger ihre Meinung zu den Plänen für den Eschenplatz sagen, der als erstes umgebaut werden soll.

Neben den beiden Mitarbeitern der Stadtverwaltung der Gemeinde Ascheberg, Gesche Ahmann und dem Projektleiter Martin Wolf, waren auch zwei Vertreter des beauftragten Planungsbüros Lohaus – Carl – Köhlmos vor Ort. Irene Lohaus und Thomas Köhlmos waren extra vom Firmensitz in Hannover angereist.

Für die dritte Bürgerbeteiligung im Rahmen dieses Verfahrens mussten sich die Bürger im Vorhinein anmelden. Unter Berücksichtigung der Corona-Hygienevorschriften konnten die Anwohner jeweils in Gruppen von acht Personen jeweils 45 Minuten mit den Verantwortlichen diskutieren.

Gesche Ahmann von der Bauverwaltung der Gemeinde Aschenberg gab allen Teilnehmern eine kurze Einführung.
Gesche Ahmann von der Bauverwaltung der Gemeinde Aschenberg gab allen Teilnehmern eine kurze Einführung. © Tobias Larisch © Tobias Larisch

Je ein Vertreter der Stadt und von Lohaus – Carl – Köhlmos stellten sich in den Kleingruppen den Fragen der Bürger. Gleich zu Beginn erklärte Projektleiter Martin Wolf einer Gruppe, dass der vorliegende Entwurf sich teilweise vom Plan, mit dem das beauftragte Planungsbüro das Vergabeverfahren gewonnen hatte, unterscheide. „Die Grundlage ist aber gleich“, versicherte er.

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Umgestaltung des Ortskerns in Ascheberg (vor 3. Bürgerbeteiligung)

Daraufhin erläuterte Thomas Köhlmos von Lohaus – Carl – Köhlmos noch einmal das Grundkonzept: „Von der Sandstraße bis zum Rohlmanns Hof soll eine Fläche entstehen, die von einem zum anderen Ende überblickt werden kann.“

Der Belag des Eschenplatzes wurde in einer Gruppe auch schnell zum Thema. Granitstein wäre doch viel besser, hieß es von einem Bürger, und das Aussehen wäre zwar schön, aber Hauptsache der Belag halte lange. Daran zweifelten auch andere Bürger.

Die Entwürfe zur Umgestaltung des Eschenplatzes sorgten für Gesprächsstoff unter den Anwesenden.
Die Entwürfe zur Umgestaltung des Eschenplatzes sorgten für Gesprächsstoff unter den Anwesenden. © Tobias Larisch © Tobias Larisch

Auch die Frage, ob der Belag ausgetauscht werden müsse, falls die Sandstraße nicht mehr durchfahren werden dürfte oder sich die Anzahl der Spuren ändere, beschäftigte die Anwesenden.

Wichtig war den Bürgern außerdem, dass die Sandstraße nicht zur Durchfahrtsstraße werde, die Wasserspiele auf dem Eschenplatz langfristig funktionieren würden und die Lkw, die zur Rossmann-Filiale möchten, genug Platz zum Wenden hätten.

Eine Fläche steht noch frei

Peter Leyers, Fraktionsvorsitzender der FDP Ascheberg, befürchte zudem, dass die Baumaßnahme am Eschenplatz nie ende, da noch eine Fläche frei stehe, die nicht gleichzeitig mit dem Umbau bebaut werden würde.

„Ich bin optimistisch, dass sie bebaut wird, aber nicht sofort“, sagte Martin Wolf. „Die Sache ist es wert, flexibel zu bleiben.“

Über den Autor
Volontär
Hat im Mai 2020 in der für den Lokal-Journalismus aufregenden Corona-Zeit bei Lensing Media das Volontariat begonnen. Kommt aus Bochum und hatte nach drei Jahren Studium in Paderborn Heimweh nach dem Ruhrgebiet. Möchte seit dem 17. Lebensjahr Journalist werden.
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Tobias Larisch

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