Politiker verärgert: Autobahnschild soll künftig nur mit Burg Vischering werben

HERBERN Am Anfang stand eine gute Idee: Ascheberg, Lüdinghausen und Drensteinfurt werben gemeinsam an der Autobahn mit einem großen Schild. Darauf sind die Burg Vischering, Schloss Westerwinkel und Haus Steinfurt zu sehen und die drei Ortsnamen zu lesen. Das war 2006. Jetzt ist alles anders.

von Von Wolfgang Gumprich

, 26.03.2009, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Politiker verärgert: Autobahnschild soll künftig nur mit Burg Vischering werben

So sah der Entwurf der Gemeinde für das Autobahnschild aus.

Das war den Politikern im Wirtschaftsförderungsausschuss am Dienstag dann doch zuviel. „Wir werden von Straßen NRW schlecht behandelt“, schimpfte Peter Leyers (FDP) und spielte auf das Vorgehen des Landesbetriebs bei der Ortsumgehung Ottmarsbocholt an. Maria Schulte-Loh (CDU) ergänzte, es sei langsam unerträglich, Ausschussvorsitzender Josef Reher sprach von einem „Schildbürgerstreich“. Beigeordneter Klaus Limbrock nahm den Landesbetrieb ein wenig in Schutz, es sei in Gelsenkirchen ein Arbeitskreis mit Tourismus-Experten zu diesem Ergebnis gekommen. Einstimmig beschloss der Ausschuss, auf ein Schild zu verzichten.

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