Profilschule Ascheberg startet dreizügig und mit neuer Technik ins neue Schuljahr 2019/20

Anmeldezahlen Schule

Das Anmeldeverfahren für das kommende Schuljahr 2019/20 ist beendet. Damit ist auch sicher, dass die Profilschule Ascheberg mit drei neuen Klassen startet. Denn genügend Anmeldungen gab es.

Herbern, Ascheberg

, 19.02.2019, 15:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Profilschule Ascheberg startet dreizügig und mit neuer Technik ins neue Schuljahr 2019/20

Die Klassen 5 bis 7 sollen künftig alle mit iPads ausgestattet werden. © Wilco Ruhland (A)

Jens Dunkel blickt zuversichtlich in die Zukunft. 60 Anmeldungen sind bis zum Fristende des ersten Anmeldeverfahrens am Donnerstag, 14. Februar, bei der Profilschule Ascheberg eingegangen. „Wir sind guter Hoffnung, dass wir mit drei neuen fünften Klassen starten können“, so der Schulleiter.

Die meisten der angemeldeten Schüler kämen demnach traditionell aus Herbern, Ascheberg und Davensberg. Aber auch Mädchen und Jungen aus Ottmarsbocholt und Amelsbüren könne man laut Dunkel im Sommer an der Gemeinschaftschule begrüßen.

Vorteil der Zusammenlegung der Schulstandorte

Erfreut zeigt sich der Schulleiter auch über die Zusammensetzung der neuen Profilschüler, die alle unterschiedlichen Schulform-Empfehlungen mitbringen. „Das kommt unserer Schul-Idee des gemeinsamen Lernens entgegen“, sagt Jens Dunkel.

Profilschule Ascheberg startet dreizügig und mit neuer Technik ins neue Schuljahr 2019/20

Schulleiter Jens Dunkel freut sich über 60 Anmeldungen für die Profilschule. © Vanessa Trinkwald (A)

Darin sieht er auch den Vorteil der künftigen Zusammenlegung beider Schulstandorte. „So kann die Schule noch enger zusammenwachsen. Die Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 können künftig als Paten auftreten und mehr an gemeinsamen Aktionen teilnehmen“, so Dunkel. Die Mitglieder des Schul- und Kulturausschusses hatten sich im November 2018 auf die Konzentration beider Schulstandorte in Ascheberg geeinigt.

Weitere technische Ausstattung möglich

Der neue einzige Standort der Schule in Ascheberg soll auf dreizügige Klassen ausgerichtet werden. Im kommenden Schuljahr beginnen in jedem Fall drei neue fünfte Klassen. Auch im vergangenen Schuljahr konnte die Profilschule dreizügig beginnen. Im Laufe des Schuljahres kamen laut Dunkel dann noch 14 Schüler in die neuen fünften Klassen hinzu – etwa aufgrund eines Umzugs.

Neben den Anmeldezahlen freut sich der Schulleiter auch über die Zusage der Gemeinde Ascheberg für die weitere technische Ausstattung der Schule. Seit Anfang des Schuljahres seien bereits drei Klassenräume digital ausgestattet worden – unter anderem mit iPads.

Mehr Klassen mit iPads ausgestattet

Das Angebot sei laut Dunkel bei Lehrern und Schülern gleichermaßen so gut angekommen, dass dies nun ausgebaut werden soll. Künftig sollen nach demselben Muster fünf weitere Klassenräume digitaler werden, sodass die Jahrgänge 5 bis 7 alle iPads zur Verfügung haben. „Die Lehrkräfte sehen einen großen Mehrwert in diesem Angebot. Das Material wird lernförderlich eingesetzt“, erklärt Dunkel.

Die Tablets sollen künftig in verschiedenen Unterrichtseinheiten zum Einsatz kommen. Neben der Recherche in Deutsch und der App-Nutzung in Mathe können die Kinder etwa im Sport die i-Pads nutzen, um zum Beispiel Tanzsequenzen im Video aufzunehmen, um diese anderen Schülern zur Verfügung zu stellen, erklärt Dunkel.

Zu einer Ausstellung laden die Verantwortlichen des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Coesfeld und der Profilschule in das Schulgebäude am Bahnhofsweg 5 ein. Darin sind Geschichten von Geflüchteten – vor allem aus Syrien und Afghanistan – in Bildern und Texten zu sehen. Die Schulsozialarbeiter der Profilschule haben die Ausstellung mit organisiert. Auch Besuche von Betroffenen, die über ihre Fluchterlebnisse und -erfahrungen sprechen, seien in Zukunft angedacht, erzählt Schulleiter Jens Dunkel. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.
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