Gemeinde plant zusätzliche Arbeiten an Herberner Schulaula

Schulsanierung

Die Schulaula Herbern wird für fast zwei Millionen Euro saniert. Doch jetzt kommt noch einmal Bewegung in die Planungen - die Gemeinde möchte noch mehr sanieren.

Herbern

, 21.11.2018, 17:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gemeinde plant zusätzliche Arbeiten an Herberner Schulaula

Die Profilschule Herben soll umgebaut werden. © Claudia Hurek

Der Aula-Umbau der Profilschule Herbern ist schon unter Dach und Fach. Die Finanzierung ist gesichert, die Bauarbeiten sind festgelegt. Doch so ganz zufrieden ist die Gemeinde mit den Planungen nicht - und möchte noch weitere Planungen nachlegen.

„Wenn wir schon etwas machen, dann richtig“, sagt Klaus van Roje, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen der Gemeinde Ascheberg. Im Laufe der vergangenen Monate - besonders beim gemeinsamen Vor-Ort-Gespräch mit Ina Scharrenbauer, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW - habe sich herauskristallisiert, dass weitere Arbeiten sinnvoll wären. Doch dafür muss die Gemeinde in die eigene Tasche greifen.

Parkettfußboden soll verlegt werden

Die größte zusätzliche Maßnahme ist die geplante Verlegung eines Parkettfußbodens. „Schon in der Mensa haben wir gute Erfahrungen mit Parkett gemacht“, sagt van Roje.

Damit wolle man die Aufenthaltsqualität in der Aula weiter steigern - und den Anforderungen des aufgestellten Integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts gerecht werden. Zu Buche schlägt der Parkettfußboden mit 66.500 Euro.

Zusätzliche arbeiten kosten 120.000 Euro

Zusätzlich sollen die Betonaußenwände, die Attika, die Dachrinnen und die Fallrohre saniert werden. Auch eine neue Decke soll in den Versammlungsraum kommen.

Knapp 120.000 Euro kämen mit den zusätzlichen Kosten auf die Gemeinde zu. Mit dem Thema beschäftigt sich der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss am Donnerstag, 29. November. Die Kosten, ist man sich sicher, lassen sich verrechnen mit der Höhe der bisher gewährten Zuwendungen.

Finanzierung im Oktober beschlossen

Bereits seit Oktober ist ein Umbau der Schulaula beschlossen. Die ursprünglich eingeplanten Kosten für den Umbau betragen fast zwei Millionen Euro. 90 Prozent der Summe steuern allerdings Bund und Land mit Fördermitteln bei.

„Wir sind sehr froh über die adäquate Möglichkeit, die Aula aus dem Jahr 1971 auf den modernsten Stand zu bringen“, sagte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus damals.

Profilschule Herbern soll zur Grundschule werden

Damit wolle man nun den „größten Veranstaltungsort der Gemeinde“ verbessern, sagt van Roje. Dafür habe er sich bereits mit zahlreichen Vereinen in Kontakt gesetzt. Darunter die VHS, die Musikschule und der Kunst- und Kulturverein Kukaduh.

Zudem soll die Aula zukünftig zur Pausenhalle für die Schüler werden. Läuft alles nach Plan, zieht die Profilschule demnächst aus Herbern ab und die Mariengrundschule um. Darüber berät der Schul- und Kulturausschuss am Donnerstag, 22. November. „Dann kommen weitere Umbauarbeiten auf uns zu. Es wäre schön, wenn die Aula dann schon modernisiert ist“, sagt von Roje.

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