Radweg Herbern-Ascheberg bleibt lückenhaft

Besitzer will nicht verkaufen

Der neue Radweg zwischen Ascheberg und Herbern wird nicht durchgehend sein. 160 Meter der 5 Kilometer langen Strecke werden fehlen. Der Grund: Einer der Besitzer der Flächen links und rechts der L844 will nicht an das Land NRW verkaufen.

HERBERN/ASCHEBERG

18.11.2014, 14:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie ist der Stand beim Radweg zwischen Ascheberg und Herbern? Auskunft gaben (v.l.) Josef Brinkaus (Straßen NRW), Nikolai Weber (Projektleiter), Michael Heffels (Bauleiter Eurovia) und Ulrich Egemann (örtlicher Bauüberwacher).

Wie ist der Stand beim Radweg zwischen Ascheberg und Herbern? Auskunft gaben (v.l.) Josef Brinkaus (Straßen NRW), Nikolai Weber (Projektleiter), Michael Heffels (Bauleiter Eurovia) und Ulrich Egemann (örtlicher Bauüberwacher).

Der Radweg entlang der L844, also in etwa parallel zur A1, sollte eigentlich über eine Länge von 4997 Meter ausgebaut werden.

Bis Weihnachten soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein, schätzte Josef Brinkhaus. Auch wenn er hinzufügte: "Wenn das Wetter mitspielt, denn darauf sind wir angewiesen." Derzeit seien 95 Prozent der Arbeiten erledigt.

Bauleiter Michael Heffels erklärte: 18 Arbeiter sind in fünf Kolonnen damit beschäftigt, den Radweg fertigzustellen. Fünf Bagger, eine Planierraupe und ein Radlader sind im Einsatz.

Die Kosten für den neuen Radweg, der 2,50 Meter breit sein wird: 1,47 Millionen Euro. "Dieser Kostenrahmen wird eingehalten", versichert Brinkmann. Er weist auch darauf hin: Durch den Nicht-Verkauf der einen Fläche kurz vor dem Ortseingang Herbern werde es sogar günstiger. „Die fehlenden 160 Meter Radweg inklusive Querungshilfe und Deckenerneuerung machen ein Gesamtvolumen von 65.000 Euro aus“, erklärt Projektleiter Weber. 

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