Wie der Rundwanderweg A5 braucht auch der A6 eine Überarbeitung. Eine Privatstraße durchkreuzt das Wandervergnügen. © Thomas Peek
Wanderwege in Herbern

Rundwanderweg A6 Herbern: Improvisation ist gefragt

So wie der A5 benötigt auch der Rundwanderweg A6 eine dringende Überarbeitung, da die Strecke aufgrund einer Privatstraße unterbrochen ist. Diese Änderung soll schon bald vorgenommen werden.

Beim A6 handelt es sich um einen Rundwanderweg, welcher die Bauernschaften Bakenfeld, Arup und Forsthövel durchstreift. Vom Heimathaus an der Altenhammstraße aus führt die Route in Richtung Bakenfelder Weg. Nach der Überquerung der Autobahn sowie wenigen Metern entlang der Ascheberger Straße geht es rechts ab auf die Aruper Riege und bereits nach wenigen Metern auf den Dentruper Weg. Dort wird es kniffelig. Zwar führen die Wegezeichen nun weiter „Zum Pöpping“, doch nach der Überquerung des Emmerbachs gibt es kein Weiterkommen.

„Privatstraße – Durchfahrt verboten!“ prangert auf einem Schild wenige Meter hinter dem A6-Wegezeichen. „Immer wieder wurden Hunde von ihren Besitzern freilaufend gelassen. Die Pferde wurden dadurch gestört“, erklärt Familie Platvoet vom gleichnamigen Trabergestüt auf Nachfrage nach dem Grund, warum der Weg vor noch nicht allzu langer Zeit gesperrt wurde. Informiert worden sei sie nie, dass überhaupt solch ein Weg über ihr Grundstück verlaufen solle.

Alternative zur eigentlichen Route

Für eine alternative Route kann es nun scheinbar nur rückwärts gehen. Die Idee: Auf dem Dentruper Weg hinter der Bushaltestelle „Neuhaus“ rechts in den Hagenweg rein, am Emmerbach rechts, dann wieder links auf die Aruper Riege und geradeaus auf die Lohmannstraße. Inzwischen ist der Weg wieder ausgeschildert. Diese Strecke ist um einige Kilometer kürzer als die der ursprünglichen A6-Route.

Fotostrecke

Rundwanderweg A6 Herbern

Ob diese Wegeführung auch tatsächlich der zukünftigen A6-Route entspricht, ist bisher ungewiss. Dies werden zeitnah der Heimatverein Herbern und Ascheberg Marketing entscheiden. Neue Wegezeichen wurden bereits bestellt, die Planungen schreiten voran.

Kirchturm weist den Weg

Von der Lohmannstraße geht es auf das Arup-Große Feld, dann einmal über die B54. Die Wegezeichen führen nach links. Der Turm der St.-Benedikt-Kirche weist den Weg. Die Ascheberger Straße ist nun auch nicht mehr weit. Von hier aus geht es nicht etwa zurück über die Aruper Straße, sondern über den Kreisverkehr in Richtung Dorfmitte. Schon bald ist der Ausgangspunkt an der Altenhammstraße wieder erreicht.

Die beschriebene Variante des A6 hat eine Länge von circa 11,5 Kilometern. Sie bietet zwar keine spektakulären Merkmale, ist jedoch dennoch hervorragend geeignet für eine erholsame Wanderung oder eine kleine Radtour. Die Blicke schweifen dabei über weite Felder, zahlreiche Pferdewiesen und viele kleine Wälder. Viele der kleinen Wirtschaftswege auf dieser Strecke werden von Schatten spendenden Bäumen begleitet und mehrere Bänke laden zur Rast ein. Ein weiterer Ausflug in die stille und idyllische Umgebung von Herbern.

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