Schulcheck: Der schwere Weg der Profilschule Ascheberg zur anerkannten Einrichtung

mlzSchuljahr 2020/21

Die Schulform Profil- oder Sekundarschule besteht noch keine zehn Jahre. Die Einrichtung in Ascheberg war eine der ersten im Lande. Entsprechend schwierig war der Weg.

Werne, Ascheberg

, 15.10.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Besondere an der Profilschule Ascheberg sind die Möglichkeiten der individuellen Förderung und das gemeinsame Lernen bis zur 10. Klasse. Wir haben uns bei Eltern, Lehrern und Schülern umgehört.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagt die frühere Schülersprecherin Nena Krampe: „Die Zeit an der Profilschule hat mich bis heute sehr geprägt. In Ascheberg gehen die Jahrgänge 5-8 zur Schule und in Herbern besuchen die Stufen 9-10 den Standort. Es gibt an beiden Orten genug Angebote zur Gestaltung der Pause, aber auch ausreichend Rückzugsmöglichkeiten.

Die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern bezeichne ich als standhaft, geduldig und letztendlich als nicht selbstverständlich. Die Lehrer haben uns mit all ihren Möglichkeiten unterstützt, so dass wir unser Ziel erreichen konnten.

Außerdem wurde selbständiges Lernen und Erarbeiten bei uns groß geschrieben. Ich persönlich durfte ein Jahr als Schülersprecherin tätig sein und konnte so auch gut überblicken, wie die entspannte Atmosphäre unter den Schülern verlief.“

Schulcheck: Der schwere Weg der Profilschule Ascheberg zur anerkannten Einrichtung

Die ehemalige Schülersprecherin Nena Krampe. © Profilschule

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt der Elternpflegschaftsvorsitzende Alexander Neumann: „Nach nunmehr gut neun Jahren hat sich die PSA inzwischen zur etablierten weiterführenden Schule der Gemeinde Ascheberg entwickelt. Es war kein einfacher Weg dahin.

Aus Elternsicht ist die PSA besonders auf Grund ihrer gut überschaubaren Schulgröße und den in der Regel kleinen Klassengrößen. Das Konzept fördert neben Schulunterricht das ordentliche soziale Miteinander. Hierzu unterstützt die Gemeinde Ascheberg im hohen Maße mit dem Einsatz von Schulsozialarbeit.

Schüler sind an der PSA gut aufgehoben, weil sie über das Schulprogramm gemäß ihrer individuellen Fähigkeiten gefördert und gefordert werden. Durch die Nähe zu den drei Ortsteilen sind die Schulwege kurz.

Schüler können sich an das Klassenlehrerteam und die Schulsozialarbeit wenden. Eltern können sich jederzeit an Lehrer, Schulleitung und andere Eltern wenden.

Zusammen mit den Lehrern sorgt der Förderverein für ein starkes Netzwerk untereinander. Eine stärkere internationale Vernetzung zu Partnerschulen im Ausland könnte sich noch entwickeln.

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Der Elternpflegschaftsvorsitzende Alexander Neumann. © Profilschule Ascheberg

So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt der Schulleiter Jens Dunkel: „Wir stärken multimediales Lernen. Mehrere Klassensätze iPads sind fester Bestandteil unseres Lernprogramms. Mit ITG (Informationstechnischer Grundbildung) werden die Schülerinnen und Schüler bereits ab dem 5. Schuljahr qualifiziert im Umgang mit digitalen Lernformen.

Ein gut ausgestatteter PC-Raum bildet die Grundlage für tiefergehende Anwendungen von PC-Programmen. Fast alle Klassenräume sind mit großformatigen Bildschirmen und PC-Schülerarbeitsplatz ausgestattet.

Das Lehrerkollgium ist seit Jahren auf dem Weg, in schulinternen Fortbildungen Wissen und Erfahrungen weiterzugeben, neue multimediale Lernformate anzuwenden.

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Der Schulleiter Jens Dunkel © Profilschule Ascheberg

Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt der Schulleiter Jens Dunkel: „Unsere Schule wächst an einem Standort zusammen. Zusammen mit der Gemeinde Ascheberg und begleitenden Architekturbüros sind räumlichen Bestände erfasst worden und zugleich Zukunftsvisionen fest im Blick: Was braucht eine moderne Profilschule, die sich auf einen Standort konzentriert? Schülervertretung, Eltern und das Lehrerkollegium haben ihre Zukunftsvisionen zusammengetragen und in den nun anstehenden Architektenwettbewerb eingebracht. Nun geht es an die Umsetzung.“

So berichtet die Presse über die Schule

Die Ascheberger Profilschule zeichnete sich durch besondere Projekte aus. Vor einigen Monaten berichteten wir unter dem Titel „Eine Woche Verzicht: Kein Müll, keine Medien – und Profilschüler, die richtig mit anpacken“ über eine gelungene Projektwoche.

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