Überblick: Was aus Herberns Aula werden könnte

Alle Varianten

Was soll aus der alten Schul-Aula in Herbern werden? Eine spartanische Aula? Eine luxoriöse Gemeindehalle? All das ist Teil der Diskussion. Mehrere Varianten sind am Donnerstagabend vorgestellt worden. Wir präsentieren alle Entwürfe.

HERBERN

, 21.11.2014, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

 

Anlass der kostspieligen Überlegungen: die Herberner Schul-Aula ist sanierungsbedürftig. Um sie halbwegs instand zu setzen, wären gut 500.000 Euro fällig. Die Gemeinde hatte daraufhin vorgeschlagen, die Aula nicht nur schulisch, sondern zum großen Bürgersaal mit rund 380 Plätzen auszubauen.

Die größere und teurere Variante käme zum Beispiel den Aufführungen der Laienspielschar entgegen. Kröger: „Ein höheres Bühnenhaus ist besser für Theaterstücke geeignet.“ Dazu ist ein Anbau nötig, der als Erweiterung der Aula an der Ostseite entstehen soll. Noch ist unklar, wie der genau aussehen soll.

Einen Beschluss fasste der Ausschuss zwar noch nicht. Allerdings stand Frank Holtrup (CDU) mit seiner Meinung nicht allein: „An der größeren Lösung führt kein Weg dran vorbei, auch wenn es etwas mehr kostet.“ Die UWG stimmt dem zu. Kai Habersaat: „Das stärkt den Standort Ascheberg.“ Die SPD ist etwas skeptischer und warnt davor, „Luftschlösser zu bauen“. Die FDP stellt das Konzept Bürgerhalle gar ganz infrage. Jochen Wissmann: „Wir sollten neu über einen Standort nachdenken.“

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