Verkehrsprobleme weiterhin im Visier

Interessengemeinschaft

Den Kampf für die Umgehungsstraße hat die Interessegemeinschaft Pro Ortsumgehung verloren - vorerst. Doch der Mut hat die Gruppe um Thorsten Sonntag und Maria Schumacher nicht verlassen: "Die mögliche Weiterplanung ist gesichert", sind die beiden mit den jüngsten Entscheidung des Gemeinderates zufrieden.

HERBERN

von Von Daniel Claeßen

, 07.10.2011, 15:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Symbole werden nun abgebaut.

Die Symbole werden nun abgebaut.

Wie schnell sich die Dinge schnell ändern könnten, hätten die vergangenen drei Jahre gezeigt: „Überraschend wurde die Ortsumgehung Herbern auf der Prioritätenliste des Landes auf den vierten Platz hoch-, und dann vor zwei Wochen wieder zurückgestuft“, so Schumacher. Die Mitglieder der IG sind überzeugt, „dass diese Entscheidung auch der Finanzlage von Bund und Land geschuldet ist“.Was bleibt, schildert Thosten Sonntag so: „Die Arbeit in unserer Gruppe hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir haben Menschen kennen gelernt, die wir vorher nur vom Sehen kannten.“ Außerdem bleiben laut den beiden IG-Vertretern die Verkehrsprobleme in Herbern bestehen. Mehr noch: „Sie werden weiter zunehmen.“ Als Beleg dient die aktuelle Diskussion zur Autobahn-Maut. Thorsten Sonntag: „Hier werden wir uns weiter engagieren“. 

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