Masken für Risikopatienten

Westerwinkel-Apotheke in Herbern rechnet mit Ansturm auf FFP2-Masken

Ab Dienstag (15. Dezember) können sich Mitglieder der sogenannten Risikogruppen jeweils drei FFP2-Masken in Apotheken abholen. Die Westerwinkel-Apotheke in Herbern rechnet mit einem Ansturm.
Susanne Wienzek, Inhaberin der Westerwinkel Apotheke, ist gut auf einen möglichen Ansturm auf die Schutzmasken vorbereitet. © Claudia Hurek

Ab Dienstag (15. Dezember) können sich Senioren über 60 Jahren und sogenannte Risikopatienten (unter anderem Asthma, COPD, chronische Herz- und Niereninsuffizienz, Schlaganfall und so weiter) deutschlandweit in Apotheken drei kostenlose FFP2-Masken abholen; so lautet ein Beschluss des Bundes.

„Mit diesem Beschluss wurden wir Apotheker in der vergangenen Woche etwas überrollt“, so Susanne Wienzek, Inhaberin der Westerwinkel Apotheke. „Dank der Firma Raguse, hier insbesondere Joachim Raguse, haben wir ausreichend Masken für unsere Stammkunden vorrätig.“

Apotheken entscheiden über Anspruchsrecht der Kunden

Die Kunden müssen lediglich einen Personalausweis (zur Überprüfung des Alters und Wohnortes) vorlegen und erhalten dann die Masken. „Nicht alle sind in unserer Stammkundendatei erfasst“, sagt Wienzek. Im Dezember obliegt es allein der Apotheken, ob ein Kunde anspruchsberechtigt ist. Ab Januar verschicken die Krankenkassen Bescheinigungen an die berechtigten Versicherten; die bis zum April weitere Schutzmasken erhalten können.

Für Dienstag erwarten die Mitarbeiter einen Ansturm auf die Masken. Aus diesem Grund erfolgt die Ausgabe zu den regulären Öffnungszeiten aus einem Bürofenster der Apotheke heraus. „So vermeiden wir lange Warteschlangen.“

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