Widerstand gegen Umwidmung

Ortsdurchfahrt Ascheberg

Der Bau- und Planungsausschuss hat Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (CDU) mehrheitlich mit dem Mandat ausgestattet, gegen eine mögliche Herabstufung der Ortsdruchfahrt Ascheberg (L844) zu einer Gemeindestraße vorzugehen. Damit folgten die Politiker einem Antrag der FDP-Fraktion.

ASCHEBERG

von Von Daniel Claeßen

, 16.10.2011, 19:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Alternative wäre laut Verwaltung, die Straße mit einer neuen Deckschicht auszustatten. „Angesichts der Haushaltslage halten wir einen Rückbau ohnehin nicht für realistisch, weshalb wir den Antrag der FDP unterstützen würden.“ Aus Sicht der Verwaltung sollte eine Umwidmung deshalb keine Priorität haben, sondern statt dessen der Landesbetrieb Straßen.NRW eine neue Deckschicht auftragen.„Allerdings muss klar sein, dass der Landesbetrieb danach kein Interesse mehr haben dürfte, eine sanierte Straße an die Gemeinde Ascheberg abzugeben“, stellte van Roje mit Blick auf mögliche Zukunftspläne klar. Bürgermeister Risthaus hat nun die Möglichkeit, auch juristische Schritte gegen eine Umwidmung einzuleiten – sofern es in Gesprächen mit Straßen.NRW zu keiner einvernehmlichen Lösung kommt. 

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