Wohnen mit Komfort am Mühlenberg

Neues Bauprojekt

Der Spatenstich für das nächste Herberner Wohnbauprojekt steht kurz bevor: Die Architekten Michael und Christian Greve ziehen im Baugebiet Mühlenberg gleich hinter dem Herberner Aldi einen Neubau mit fünf Eigentumswohnungen hoch.

HERBERN

von Von Daniel Claeßen

, 14.10.2013, 17:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stellten das Bauprojekt "Wohnen mit Komfort" in Herbern vor (v.l.) Reinhard Hartwig und Tanja Ostgathe von der Volksbank sowie die Investoren Michael und Christian Greve.

Stellten das Bauprojekt "Wohnen mit Komfort" in Herbern vor (v.l.) Reinhard Hartwig und Tanja Ostgathe von der Volksbank sowie die Investoren Michael und Christian Greve.

Nach dem geplanten Wohnpark St. Benedikt an der Altenhammstraße, wo sich die Malteser noch mit ihrem Investor einig werden müssen, setzen die Herberner Architekten nun ebenfalls auf "Wohnen mit Komfort": Die Wohnungen sollen allesamt barrierefrei und über einen Aufzug erreichbar sein, ferner bieten die Bauherren an, bis zu zwei Jahre nach Fertigstellung auch die Betreuung des Hauses zu übernehmen.

Das alles hat natürlich seinen Preis: Stolze 2000 Euro pro Quadratmeter müssen Kaufinteressenten einkalkulieren. "Das liegt natürlich über dem Herberner Durchschnitt", gibt Christian Greve zu. "Durch die energiesparende KfW-70-Bauweise und den gehobenen Komfort holt man diese Investition aber wieder raus."Großes Interesse an neuem Wohnprojekt

Tatsächlich sind drei der fünf Wohnungen bereits reserviert, wie Tanja Ostgathe von der Immobilienabteilung der Volksbank Ascheberg-Herbern erklärt: "Das Interesse ist groß, wir sind optimistisch, die verbleibenden Wohnungen schnell zu vermarkten."

Das Kreditinstitut finanziert den 900.000 Euro teuren Bau. Und nicht nur das: "Bei entsprechender Nachfrage besteht sicher die Chance, das Projekt zu erweitern. Bisher ist ja nur das halbe Grundstück verplant", blickt Volksbank-Vorstand Reinhard Hartwig bereits in die Zukunft.

"In den vergangenen 20 Jahren ist der Wunsch der Menschen nach Eigentumswohnungen gestiegen. Gerade älteren Menschen, die mittlerweile alleine leben, wird ein Einfamilienhaus zu groß", so der Vorsitzende. Und auch jüngere Menschen zieht es in Eigentumswohnungen: "Anstatt das Geld an einen Vermieter zu zahlen, steckt man es derzeit in die derzeit günstige Finanzierungen."

Eine Tendenz, die auch Michael Greve beobachtet hat: "Unsere Interessenten haben ein unterschiedliches Alter, die einen wollen sich verkleinern, die anderen sind alleinstehend oder benötigen als kleine Familie nicht viel Platz." Der Spatenstich für das Wohnprojekt ist in zwei Wochen, die ersten Bewohner könnten Mitte 2014 einziehen. Vorausgesetzt, der Winter wird nicht zu extrem", so die beiden Bauherren.

 

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