Zwei neue Bäume zieren die Königsallee

Jakobi-Bruderschaft

HERBERN Es goss wie aus Kübeln am Samstagmorgen. Hermnann Hülsmman, König der Jakobi-Bruderschaft, schreckte das nicht. Zwei weitere Bäume pflanzte er mit tatkräftiger Unterstützung auf der Königsallee. Die Herren konnten sich wenigstens das Angießen ersparen.

von Von Heinz Rogge

, 08.11.2009, 14:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hermann Hülsmann (v.l.), Kurt Nägeler und Bernhard Kruckenbaum pflanzten zwei weitere Bäume.

Hermann Hülsmann (v.l.), Kurt Nägeler und Bernhard Kruckenbaum pflanzten zwei weitere Bäume.

Unterstützung bei der Pflanzsaktion fand der König mit  Kurt Nägeler, dem Initiator der Königsallee in Herbern, und Bernhard Kruckenbaum von der gleichnamigen Garten- und Landschaftsbau-Firma. Das Gießen konnten sich drei sparen. Schleißlich waren sie selbst  alle bis auf die Haut durchnässt. Namensschilder erklären die Königsbäume Gepflanzt wurden eine Winter-Esche und ein Berg-Ahorn. Jeder, der schon von mehr als 50 Königen gespflanzte Baum, trägt auf einem Pfahl den Namen und die Jahreszahl des jeweiligen Königspaares. Jetzt zieren auch die Namen Hermann und Gerdi-Marie Hülsmann von der Jakobibruderschaft und Walter Hölscher und Hildegard Kilian vom Bürgerschützenverein 1822 Herbern die Allee. Letztere waren an dieser Pflanzaktion wegen einer Reise verhindert.Königsallee führt auch durch Herbern

Anschließend fuhren die drei durchnässten Frühaufsteher zum Hof Kruckenbaum, wo sie sich am Herdfeuer wärmen und trocknen konnten. Hier ließen sie sich auch das vom König Hermann und Königin Gerdi-Marie gespendete Frühstück schmecken. Die Idee, in Herbern eine Königsallee anzuschaffen, hatte Kurt Nägeler von der Jakobi-Bruderschaft. Der Weg rund um das Regenrückhaltebecken am Westerteich vorbei über den Bült-Patt, weiter über die jetzige Königsallee, vorbei am Ferdinand von Merveldt Schützenplatz bot sich hierfür an.Rundweg wird gut angenommen

Der Weg der Königsallee, rund um das Rückhaltebecken, mit Blick auf das Dorf wird sehr gut angenommen. Bänke können zum Ausruhen genutzt werden. Seit 2003 verewigen sich die Königspaare der Jakobi-Bruderschaft, des Bürgerschützenvereins und des Schützenvereins Horn nit einem Baum und Namensschild.

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