CSG-Leiterin Andrea Helmig-Neumann sieht ihre Schule für die Abiturprüfungen gut vorbereitet. © Udo Hennes
Bildung

Abitur: Schlechte Corona-Entwicklung spielt dem CSG bei den Prüfungen in die Karten

Abi-Prüfungen im Lockdown: Für die Holzwickeder Abiturienten geht es am Freitag rund. Die Leiterin des Clara-Schumann-Gymnasiums erklärt, wie man sich den genauen Ablauf vorstellen kann.

Die Zeit der Vorbereitung ist vorbei: Sowohl die Schüler als auch die Lehrer und die Leiterin des Clara-Schumann-Gymnasiums (CSG) in Holzwickede haben anstrengende Wochen hinter sich. Die Abiturienten starten am Freitag mit den Abschlussprüfungen. Für sie wird es also nochmal mindestens genauso anstrengend.

Während sich die Schüler fächerübergreifend vor allem inhaltlich auf die Prüfungen vorbereitet haben, mancher vielleicht gar bis zum letzten Tag noch pauken wird, sind auch die Vorbereitungen in Sachen Infektionsschutz an der Schule fast fertig.

Anders als im vergangenen Jahr finden die Prüfungen nicht in der Hilgenbaumhalle statt, sondern in mehreren Klassenzimmern. Für Abstand und sonstige Hygieneregeln ist gesorgt: „Insofern kommt uns also zugute, dass die Schule fast leer ist“, sagt CSG-Leiterin Andrea Helmig-Neumann. Die meisten ihrer Schüler befinden sich momentan nämlich wieder im Distanzunterricht, die freien Räume bieten daher genügend Kapazitäten für die Abi-Prüfungen.

Helmig-Neumann sieht es als wichtige Aufgabe an, den Schülern einen möglichst reibungslosen Ablauf zu verschaffen: „In einer Prüfungssituation ist der Adrenalinspiegel schon sowieso erhöht“, sagt sie. In der Pandemie komme es darauf an, dass die Aufregung nicht noch größer wird.

„Kurz vor der Prüfung zu testen würde für zusätzlichen Druck sorgen“

Alle Prüflinge müssen vor den Klausuren auf das Coronavirus getestet werden. Die Risiken einer Infektion sollen dadurch minimiert werden. Die Tests finden aber nicht unmittelbar am selben Tag, sondern mindestens einen Tag vorher statt. „Wir haben ein ausgeklügeltes Testsystem entwickelt. Kurz vor der Prüfung zu testen würde für zusätzlichen Druck sorgen. Die Schüler sollen das möglichst früh aus dem Kopf haben. Dann können sie beruhigt in die Klausur gehen“, findet Helmig-Neumann.

„Also, das alles ist schon mit sehr viel Aufwand verbunden, aber alle Lehrer gehen – wie an anderen Schulen auch – inzwischen sehr routiniert damit um“, findet die Leiterin des Gymnasiums.

Nach dem Auftakt am 23. April dauert die Phase der schriftlichen Prüfungen dann bis zum 5. Mai. In dieser Zeit werden die Schüler der Q2 dann in ihren jeweiligen Abi-Fächern ihre Klausuren schreiben. Anschließend steht am 7. Mai dann noch die mündliche Prüfung im vierten Abiturfach an. Im Idealfall halten die Schüler am 3. Juli schließlich ihr Abiturzeugnis in den Händen.

Über den Autor
Redaktion Unna
1993 in Hagen geboren. Erste journalistische Schritte im Märkischen Sauerland, dann beim Westfälischen Anzeiger in Werne. Spielt in seiner Freizeit gerne Handball und hört Musik.
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Carlo Czichowski

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