Acht Kilometer Reitwege in der Kirchheller Heide werden saniert

Arbeiten bis Juli

Stürme und viele Ausritte haben vielen Reitwegen in der Kirchheller Heide arg zugesetzt. Acht Kilometer werden jetzt saniert. Finanziert wird die Maßnahme aus der Reitabgabe.

Kirchhellen

, 18.06.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Reitwegenetz Kirchheller Heide Bohrlochweg

Über die Reitwege in der Kirchheller Heide (hier am Bohrlochweg) geht es bis zur deutsch-niederländischen Grenzregion. © Petra Berkenbusch

Gute Nachrichten für Reiter und Pferde: Der Eigenbetrieb Ruhr Grün des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat damit begonnen, die Reitwegeverbindungen in der Kirchheller Heide zwischen Oberhausen und Bottrop wiederherzustellen.

Durch Stürme und starke Nutzung sind Teile des Wegenetzes beschädigt worden. Besonders in den Bereichen südwestlich des Dinslakener Stadtteils Sträterei, entlang des Bohrlochwegs, des Rotbachs und des Alten Postwegs sind die Wege nach Angaben des RVR nur noch eingeschränkt nutzbar. Aber auch Reitwege entlang der Bereiche Fernewald/Köllnischer Wald in Bottrop werden wieder hergerichtet.

Acht Kilometer Reitweg werden bis Juli saniert

Insgesamt sollen gut acht Kilometer saniert werden. Dabei, so gibt der RVR Ruhr Grün bekannt, kann es zu Behinderungen kommen. Die Arbeiten dauern bis Anfang Juli. Die Kosten in Höhe von 42.000 Euro werden aus der Reitmittelabgabe getragen.

Die Reitabgabe ist eine Pferdesteuer des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach § 62 des Landschaftsgesetzes von Nordrhein-Westfalen ist das Reiten in freier Landschaft und im Wald nur erlaubt, wenn am Pferd beidseitig ein gültiges Kennzeichen geführt wird. Für das Kennzeichen wird eine Abgabe von 25 Euro pro Jahr erhoben.

Von der Grafenmühle am Alten Postweg zieht sich durch die Kirchheller Heide in Richtung Sträterei, Oberlohberg, Hünxe und Wesel ein Reitwegenetz, das bis zur niederländischen Grenze führt.

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