Agnes Steinmann starb nur vier Wochen nach ihrem 100. Geburtstag

Vor wenigen Wochen feierte sie ihren 100. Geburtstag noch mit einem großen Fest. Jetzt ist die bekannte Kirchhellenerin Agnes Steinmann gestorben.
Agnes Steinmann © privat/Familie Steinmann

Mit 92 Jahren fuhr sie noch Auto und turnte regelmäßig mit den Landfrauen. Agnes Steinmann pflegte viele Kontakte und liebte die Geselligkeit. Genoss die vielen jungen Leute bei den Kirchhellener Bauernolympiaden auf dem Hof. Nach mehreren Schlaganfällen brauchte sie in den vergangenen Jahren mehr Pflege und Unterstützung.

Agnes Hemming wurde 1920 geboren, gemeinsam mit ihren beiden Brüdern Hugo und Paul und den Schwestern Elisabeth, Hedwig und Paula wuchs sie auf dem elterlichen Hof an der Dringenburg auf. Doch bereits mit 14 Jahren endete für Agnes die Kindheit, ihre Mutter starb 1934. Die Brüder wurden 1938 ins Heer eingezogen.

Für die junge Frau begann der Ernst des Lebens früh

Von da an stand sie gemeinsam mit Zwillingsschwester Hedwig für Kühe, Küche und Hof ein. Als beide Brüder im Krieg fielen, fiel der jungen Frau die Aufgabe der Hoferbin zu. Sie heiratete 1945 ihren Verlobten Josef Steinmann. Die Eheleute bekamen zwei Töchter, Elisabeth und Marianne, und den Sohn Bernhard.

Die Familie bestaunte ihre nahezu unendliche Energie, die sie mit über 80 Jahren noch das „Regiment“ über die große Küche des landwirtschaftlichen Betriebes führen ließ.

Agnes Steinmann wird am Donnerstag (6. August) auf dem Friedhof an der Schulstraße beigesetzt.

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