Anlage passt gut zum VfL

Neue Sportanlage

Oberbürgermeister Bernd Tischler hüpft sich warm, nimmt Anlauf, schießt und trifft. Tor! Bei der offiziellen Bauabnahme der neuen Sportanlage Grafenwald am Mittwoch (3.9.) wurde der Kunstrasenplatz auch auf seine Bespielbarkeit überprüft.

Grafenwald

, 03.09.2014, 17:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Oberbürgermeister Bernd Tischler führte gemeinsam mit dem Bottroper Sport- und Bäderbetrieb gestern die offizielle Bauabnahme des Platzes durch.

Oberbürgermeister Bernd Tischler führte gemeinsam mit dem Bottroper Sport- und Bäderbetrieb gestern die offizielle Bauabnahme des Platzes durch.

Im Juli 2013 hatte der Sport- und Bäderbetrieb sich für die Sanierung der in die Jahre gekommenen Anlage entschieden. Vor allem der alte Tennenplatz war durch die Folgen des Bergbaus in Schieflage geraten. Daher war schnell klar, dass die RAG einen Teil der Renovierungskosten (415 000 Euro) übernimmt. Die Stadt Bottrop ging jedoch weiter und beschloss, einen neuen Kunstrasenplatz samt Be- und Entwässerung zu bauen. Baubeginn war im April, jetzt ist das Projekt abgeschlossen. "Es ist eine wunderschöne Anlage geworden, die perfekt auf den VfL Grafenwald zugeschnitten ist", sagte Peter Schmidt vom Sport- und Bäderbetrieb gestern. Damit verweist er insbesondere auf die gepflasterte Rundstrecke um den Platz herum. Von dieser sollen vor allem die Einradfahrer des VfL beim Training profitieren.Schulsport und Leichtathletik Aber auch die 4 x 100 Meter-Tartanbahn können sie für sich nutzen. "Auch für den Schulsport und Leichtathletiker ist die Anlage super", so Schmidt. Denn neben einer Weitsprung- und einer Kugelstoßanlage gibt es dank blauer Markierungen auf dem Kunstrasenplatz auch eine 300-Meter-Laufbahn.

671 000 Euro hat der Bau gekostet. Davon zahlte die Stadt 196 000 Euro. Neben der RAG beteiligte sich auch der Verein selbst mit 60 000 Euro am Bau.Besondere Flutlichtanlage

Besonderes Highlight ist die Flutlichtanlage für rund 50 000 Euro. Sie soll nicht nur langlebiger und energiesparender sein, sondern lässt sich auch bequem per Smartphone, Computer oder Fax ein- und ausschalten. "Das ist eine Pilotanlage, die bestimmt jetzt noch häufiger so in Deutschland gebaut wird", stellte Gerhard Kießlich, Leiter des Sport- und Bäderbetriebs, fest. Die Pflege des Platzes übernimmt größtenteils der Verein selbst. Die Stadt Bottrop garantiert jedoch die Rahmenpflege und bearbeitet den Kunstrasen alle zwei Wochen mit einer speziellen Maschine.

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