Baumscheiben für Kübel am Liboriweg

FELDHAUSEN Die Blumenkübel auf dem Liboriweg bleiben noch eine geraume Zeit an ihrem Platz. Damit Raser auf der Straße eingebremst werden.

von Von Holger Steffe

, 10.11.2009, 18:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Ortstermin am Liboriweg in Feldhausen mit Teilen der Bezirksvertretung und dem Bottroper Tiefbauamt wegen der geplanten Entfernung der Blumenkübel. <p></p> Steffe</p>

<p>Ortstermin am Liboriweg in Feldhausen mit Teilen der Bezirksvertretung und dem Bottroper Tiefbauamt wegen der geplanten Entfernung der Blumenkübel. <p></p> Steffe</p>

Klaus Benscheidt, Abteilungsleiter beim Tiefbauamt und zuständig für Neu-, Um- und Ausbau städtischer Straßen, Wege und Plätze, war am Dienstag beim Ortstermin in Feldhausen der Einladung von Bezirksbürgermeisterin Margot Hülskemper gefolgt. Die Bedenken der Bezirksvertreter hinsichtlich der geplanten Entfernung der Blumenkübel konnte Benscheidt beim Termin nachvollziehen.

Margot Hülskemper wies in ihrer Begrüßung nochmals darauf hin, dass es in erster Linie wichtig wäre, hier keine Rennstrecke zuzulassen und eine Gefährdung der Bürger somit auszuschließen. Was auch bei der Nähe zu Kindergarten, Schule und Bushaltestelle erforderlich sei.

Was an der Marienstraße wegen der schon vorhandenen, auf der Straße markierten Parkflächen möglich ist, nämlich auf die Kübel zu verzichten, ist auf dem Liboriweg wegen vorhandener Parkbuchten nicht möglich. Klaus Benscheidt schlägt deshalb den Bau von Baumscheiben vor. Die Realisierung einer solchen Maßnahme verzögert sich allerdings schon auf Grund der schlechten Haushaltslage der Stadt Bottrop. Auf zwischenzeitliche Alternativlösungen wollen die Kirchhellener aber verzichten. "Jetzt stehen hier die Kübel schon so lange, da dürfen sie sicher auch noch ein wenig länger bleiben", wünscht sich Dorothee Askemper.

Benscheidt erläuterte den interessierten Bürgern und Ausschussmitgliedern am Dienstag auch die künftig geplanten Veränderungen von Bushaltestellen. In der nächsten Stufe des Nahverkehrsplans werden die Haltestellen nämlich behindertengerecht ausgebaut und in den Fahrbahnraum gelegt. Aber auch das wird noch dauern...

Lesen Sie jetzt