Bezirksregierung wird Kokerei Bottrop weiterhin streng überwachen

Die Kokerei Bottrop wird weiterhin engmaschig von der Bezirksregierung Münster überwacht werden. Unangemeldete Kontrollen sind jederzeit möglich.
Die Kokerei Bottrop bleibt weiterhin im Fokus der Bezirksregierung und wird scharf kontrolliert. © picture alliance/dpa

Die Bezirksregierung Münster wird den Anlagenbetrieb der Kokerei Bottrop weiter stringent überwachen, um die Reduzierungserfolge bei der Schadstoffbelastung der Luft im Umfeld der Kokerei zu verstetigen und jede Optimierungsmöglichkeit auszuloten.

Zusätzlich habe die Bezirksregierung ein externes Gutachterbüro beauftragt, das bereits seit Februar und zunächst noch bis Juli 2021 weitere unangemeldete Kontrollen durchführt, erklärte eine Vertreterin der Bezirksregierung in einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Stadtplanung und Umweltschutz sowie Soziales und Gesundheit der Stadt Bottrop.

Im Sommer werde dann entschieden, wie das weitere Überwachungskonzept ausgestaltet werde. Die Bezirksregierung betonte erneut, einige Vorgaben aus der Ordnungsverfügung blieben Daueraufgaben für den Betreiber der Kokerei. Dies betreffe zum Beispiel die regelmäßige Wartung und Instandhaltung der Ofentüren und die regelmäßige Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Per Ordnungsverfügung hatte die Bezirksregierung dem Betreiber der Kokerei, Arcelor Mittal, unter anderem aufgegeben, seit dem vergangenen Jahr defekte Ofentüren sofort auszutauschen, das Gleisbett für den Transport der Türen zu erneuern und ein funktionierendes Autopositionierungssystem für die Ofentüren zu nutzen. Die Maßnahmen führten 2020 zu einer Absenkung des Jahresmittelwerts für Benzo(a)pyren auf 1,1 Nanogramm pro Kubikmeter Luft.

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