Der Standort am Brauhaus ist zentral und eigentlich ziemlich praktisch für die meisten Kirchhellener gelegen. Doch wer ist wirklich dazu bereit, für einen Bürgertest zu bezahlen? © Aileen Kurkowiak
Coronavirus

Corona-Testzentrum im Kirchhellener Brauhaus bleibt vorerst bestehen

Den kostenfreien Bürgertest gibt es nur noch bis zum 11. Oktober. Danach ist das Testen nur in Ausnahmefällen kostenlos. Was bedeutet das für die Betreiber des Testzentrums am Brauhaus?

Seit diesem Jahr betreibt ein Unternehmen für Technik, Logistik, Personal und ärztliche Betreuung aus Düsseldorf die Testzentren in Kirchhellen. Ostern eröffnete die MedCo Group im Brauhaus am Ring die größte Teststelle für Kirchhellen.

Es folgten mobile Standorte am Movie Park Germany und am Schloss Beck. Die große Frage, die sich jetzt alle stellen, ist, ob sich das Ganze überhaupt tragen wird, wenn für Bürgertests zu Kasse gebeten wird.

Entwicklungen müssen abgewartet werden

„Wir müssen schauen, wie sich alles entwickelt, wenn Kosten für die Bürger erhoben werden“, erklärt Selcuk Ates, Geschäftsführer der MedCo Group. „Das könne man aktuell nicht absehen. Vorerst bleibt das Testzentrum im Brauhaus und auch am Movie Park bleibt bis zum Saisonende im November alles so, wie es ist. Am Schloss Beck wurde bereits alles abgebaut. Für einen Test müssen die Besucher kurz zum Movie Park rüberfahren.“

Wer geimpft, genesen oder getestet ist, hat mehr Freiheiten – das gilt seit einigen Wochen. Wer sich nicht impfen lassen möchte, wird schlussendlich zum Zahlen gezwungen, sofern Bürger Freizeitangebote wahrnehmen möchten. Bisher zahlte der Bund rund 11 Euro pro Test an die Betreiber der Testzentren. Wie sich die Bereitschaft entwickeln wird, dafür selber zu zahlen, steht in den Sternen. Ob das Zentrum am Brauhaus bleibt oder nicht, wird allerdings von genau diesem Aspekt abhängig sein.

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