Coronavirus

Corona-Verstöße: Bottroper Ordnungsdienst drückt kein Auge mehr zu

Partys, geöffnete Teestuben, Verstöße gegen Maskenpflicht und Alkoholverbot: Der Kommunale Ordnungsdienst drückt kein Auge mehr zu - und hat alle Hände voll zu tun.
Auf Wochenmärkten herrscht Maskenpflicht. © Claudia Engel (A)

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt hatte am vorigen Wochenende eine Menge zu tun. Auf dem Arbeitsplan standen notwendige Kontrollen bei zahlreichen Gewerbebetrieben und regelmäßige Kontrollen im Innenstadtbereich, etwa auf dem Wochenmarkt.

Wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung mitteilt, gab es nicht nur zahlreiche Verstöße gegen die Maskenpflicht, sondern auch Menschenansammlungen im Bereich der Freizeitanlage Grafenmühle, die der Ordnungsdienst auflöste. Im Bereich des Angelteichs wurden auch Verstöße gegen das Verbot des Verzehrs von Alkohol festgestellt. Diese Verstöße werden Anzeigen (Bußgeldverfahren) gegen alle „Missetäter“ nach sich ziehen.

Verbotene Partys können ein teurer Spaß werden

Zudem seien am Wochenende zwei private Partys aufgelöst worden, teilt die Stadt mit. Hinweise auf die Veranstaltungen seien aus der Bevölkerung gekommen.

Auch hier werden Bußgeldverfahren sowohl gegen die Veranstalter als auch gegen die Beteiligten eröffnet. Das Veranstalten von Partys oder anderen Feiern ist nach dem Bußgeldkatalog der Corona-Schutzverordnung mit einer Geldbuße von 500 Euro für den Veranstalter und mit 250 Euro für jeden der Teilnehmenden zu ahnden.

Außerdem fielen zwei Teestuben auf, die entgegen des Verbots noch betrieben wurden. In einem Fall holte der KOD die Polizei zur Hilfe und alarmierte einen ein Krankenwagen, weil sich ein Besucher auf dem Fluchtweg verletzt hat. Auch hier werden Bußgelder fällig.

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