Coronavirus

Coronavirus: Bottroper ab 80 Jahren können Impftermine vereinbaren

Oberbürgermeister Bernd Tischler freut sich, dass nach den Senioren- und Pflegeheimen nun auch die gesamte Personengruppe der Kategorie 1 zur Impfung gerufen werden kann.
Impfungen mit Astrazeneca werden auch im Impfzentrum Bottrop gestoppt. © Petra Berkenbusch (A)

Die Bottroper Stadtverwaltung hat jetzt alle Bottroper ab 80 Jahren angeschrieben. Bernd Tischler ruft in dem Schreiben auch dazu auf, das Angebot anzunehmen und sich gegen Corona impfen zu lassen – zum eigenen und zum Schutz der Mitbürger.

Nicht ohne Termin ins Impfzentrum kommen

Erklärt werden auch die notwendigen organisatorischen Dinge. Bernd Tischler: „Einen Impf-Termin können Sie nur über die im Schreiben von Herrn Minister Laumann angegebenen beiden Möglichkeiten vereinbaren. Kommen Sie bitte keinesfalls ohne einen vorher vereinbarten Termin zum Impfzentrum! Ohne einen zuvor vereinbarten Termin ist eine Impfung nicht möglich.“

Die Stadtverwaltung hat das für Bottrop zentrale Impfzentrum in Hallen am Südring 79 eingerichtet. Das Zentrum ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 262) gut zu erreichen. Die Haltestelle („Südring“) befindet sich in unmittelbarer Nähe. Wer mit dem Pkw kommt, findet in ausreichender Anzahl Parkplätze vor.

„Bei Ihrem Impftermin können Sie sich gerne durch eine Begleit- oder Hilfsperson unterstützen lassen“, betont Bernd Tischler und weist darauf hin, dass zum Termin „auf jeden Fall dieses Schreiben“ und der Personalausweis mitgebracht werden müsse. „Sollte die Gültigkeitsdauer Ihres Personalausweises abgelaufen sein, steht dies der Vereinbarung eines Termins und der Durchführung der Impfung nicht entgegen“, so Tischler.

Elektronische Gesundheitskarte und Impfpass mitbringen

Außerdem sollten – soweit vorhanden – die jeweilige elektronische Gesundheitskarte und der Impfpass mitgebracht werden.

Der Oberbürgermeister appelliert an die Bottroper: „Natürlich müssen Sie ganz alleine für sich entscheiden, ob Sie sich impfen lassen möchten. Als Ihr Oberbürgermeister kann ich Sie dazu aber nur ermuntern. Nehmen Sie die Möglichkeit der Impfung in Anspruch, um gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt zu sein. Sollten Sie aber Bedenken haben, bestehen vielfältige Möglichkeiten der Information. Dazu zählt möglicherweise auch ein Gespräch mit Ihrem Hausarzt.“

Die Stadtverwaltung bittet, dass berechtigte Personen, die bereits 80 Jahre oder älter sind, aber keinen solchen Brief erhalten haben, sich auf der Internetseite www.116117.de melden oder über die kostenlose Telefonnummer (0800) 116 117 02 die zwei Impftermine vereinbaren.

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