Das Waldpädagogische Zentrum bittet um Hilfe für einen Defibrillator

mlzCrowdfunding

Eine unterstützenswerte Idee ist auf einem guten Weg: Das Waldpädagogische Zentrum soll einen Defibrillator bekommen. Doch noch heißt es Daumen drücken und die Werbetrommel rühren.

von Maria Dehling

Kirchhellen

, 06.10.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Waldpädagogische Zentrum (WPZ) ist ein beliebtes Ziel nicht nur bei Förderschulen und Kindergärten. Auch die Waldjugend hat dort ihr Zuhause. Hinzu kommen die täglichen Besucher, die zu Bildungsveranstaltungen kommen, oder bei Veranstaltungsmagneten wie dem urigen Weihnachtsmarkt zu Gast sind.

Noch mehr Sicherheit für die Gäste

„Wir möchten unseren Gästen noch mehr Sicherheit bieten. Unser Ziel ist es, unseren Besuchern immer und zu jeder Zeit adäquate und schnelle Hilfe zukommen zu lassen“, betont Vorsitzender Peter Pawliczek. „Daher möchte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Bottrop, einen modernen Defibrillator für lebensrettende Maßnahmen bei Herzfunktionsstörungen für das WPZ anschaffen.“

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Für ein solches medizinische Gerät müssen Anschaffungskosten von rund 2.500 bis 3.000 Euro kalkuliert werden. „Einen solchen Betrag können wir nicht aus der eigenen Kasse bewältigen“, ergänzt Geschäftsführer Hubert Schulte. „Deshalb haben wir einen Weg gefunden, mit dem wir nun gemeinsam mit Unterstützern und der hiesigen Volksbank die Finanzierung vermutlich realisieren können.“

Die Idee ist ein sogenanntes Crowdfunding, eine Gruppenfinanzierung. Angeboten wird dies zum Beispiel durch die hiesige Vereinte Volksbank. So ist jetzt auch auf dem Portal „Viele schaffen mehr“ (vereinte-volksbank.viele-schaffen-mehr.de) das Projekt „Crowdfunding WPZ“ einzusehen und bietet für Unterstützungswillige neben der Projektbeschreibung weitere Infos und stets den aktuellen Projektstand.

Finanzierung von 41 Prozent gesichert

So lautete am 6. Oktober 2020 das Ergebnis: 18 Unterstützer, eine Finanzierung von zurzeit 41 Prozent und eine noch laufende Restzeit von 82 Tagen. Jeder Unterstützer zahlt mindestens 5 Euro und die Volksbank legt 10 Euro dazu. „Noch müssen wir die Werbetrommel rühren. Wir haben zwar 270 Mitglieder, doch das wird allein nicht reichen. Die Spendenbereitschaft ist zurzeit nicht groß“,hofft Hubert Schulte auf weitere Unterstützer.

Christina Wienforth, für das Projekt bei der Vereinten Volksbank verantwortlich, versichert: „Ganz gleich, ob genügend Geld zur Realisierung eines Projektes zusammenkommt, unsere Spenden sind dem initiierenden Verein bzw. der gemeinnützigen Einrichtung in jedem Fall sicher. Doch wir sind überzeugt, dass dies eine gute und wichtige Investition auch für jeden Einzelnen ist. Wir gehen fest davon aus, dass es gelingt.“

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