Der Berufsverkehr auf der A31 soll von Tagesbaustellen nicht beeinträchtigt werden

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Die Großbaustelle auf der A31 ist fast beendet. Zu kleineren Tagesbaustellen kann es dennoch kommen, die den Verkehr aber nicht zu sehr beeinträchtigen sollen.

Kirchhellen

, 10.03.2019, 13:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit April vergangenen Jahres war das Autofahren auf der A31 zwischen Bottrop und Kirchhellen in beide Richtungen für viele Verkehrsteilnehmer immer wieder eine Geduldsprobe. Die Geschwindigkeit war auf 60 Stundenkilometer herabgesetzt worden, nicht nur einmal staute es sich.

Der Grund: Straßen.NRW sanierte den 5,5 Kilometer langen Abschnitt großflächig. Sowohl die Fahrbahn als auch ein Brückenbauwerk wurden neu gemacht. Insgesamt 15 Millionen Euro aus Bundesmitteln wurden dafür investiert. „Wir haben nicht nur einfach die Fahrbahn saniert. Es ist quasi eine komplett neue Bahn entstanden, von Grund auf wurde alles erneuert. Dafür ist diese Summe nötig", erklärt Markus Miglietti den hohen Betrag auf Nachfrage. Nach der Sanierung soll die Fahrbahn 20 Jahre halten.

Die Baustelle ist fertig

Für die Verkehrsteilnehmer gibt es jetzt gute Nachrichten: Die Baustelle verschwindet. Ab Montag (11. März) wollen die Arbeiter beginnen, die Baustelle zu räumen und den Verkehr wieder in seine gewohnten Bahnen zu bringen. Das wird etwa eine Woche dauern. Danach ist der Abschnitt nach rund einem Jahr Baustelle wieder normal befahrbar.

Eigentlich hatten die Verantwortlichen geplant, bereits bis Ende Februar mit allen Arbeiten fertig zu sein. Das Wetter sorgte jedoch für die leichte Verzögerung, erklärt Miglietti: „Die schlechten Bedingungen haben uns da ein wenig einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir mussten ja die Fahrbahn wieder markieren und wenn wir das bei dem schlechten Wetter getan hätten, wäre wohl die gesamte Fahrbahn weiß geworden."

Es kann weiterhin zu Behinderungen kommen

Zu einigen kleineren Behinderungen kann es dennoch weiterhin kommen. Einige Arbeiten müssen nämlich noch an der Fahrbahn vorgenommen werden. Das soll in kurzzeitigen Tagesbaustellen passieren.

Die Verkehrsteilnehmer sollen dadurch so wenig wie möglich beeinträchtigt werden, erklärt Miglietti: „Wir beginnen mit solchen Maßnahmen nach dem Berufsverkehr und enden, bevor er wieder losgeht. Das dürfte also kein allzu großes Problem werden." Zudem habe man ja nun zwei Fahrbahnen und den Standstreifen Platz, um den Verkehr dementsprechend nach links oder rechts zu rücken und nicht zu sehr zu verengen, so Miglietti weiter.

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