Die Feuerwehr Kirchhellen gibt Tipps für das richtige Feuerwerk

Feuerwerk

Es knallt und leuchtet an jeder Ecke: Das Feuerwerk an Silvester ist besonders bei den Jugendlichen beliebt. Doch dabei kann einiges schief gehen. Die Feuerwehr gibt Tipps.

Kirchhellen

, 30.12.2018, 14:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nur zugelassene Böller sollten an Silvester gezündet werden, empfiehlt die Feuerwehr.

Nur zugelassene Böller sollten an Silvester gezündet werden, empfiehlt die Feuerwehr. © dpa

Auch in Kirchhellen werden in der Silvesternacht wieder ordentlich Feuerwerkskörper gezündet. Für viele Menschen kann das Feuerwerk gar nicht bunt, laut und groß genug sein.

Für die Feuerwehr jedoch ist die Silvesternacht auch in Kirchhellen kein Selbstläufer. „Am letzten Tag des Jahres hat man definitiv immer verhältnismäßig viel zu tun. Da werden wir oft gerufen, sei es der Rettungsdienst oder die Feuerwehr selbst‘‘, berichtet Michael Duckheim, Pressesprecher der Feuerwehren in Bottrop.

Immer wieder kleinere Unfälle in den letzten Jahren

In den vergangenen Jahren sei es immer wieder zu kleineren Unfällen aller Art gekommen. Neben den Menschen, die etwas über den Durst getrunken haben und deshalb vom Rettungsdienst abgeholt werden mussten, habe es auch immer mal wieder kleine Unfälle mit Feuerwerkskörpern gegeben, berichtet Duckheim.

„Der größte Unfall in Kirchhellen war vor einigen Jahren mit Kohlenmonoxid‘‘, erinnert sich der Feuerwehrmann. Eine Gruppe Kirchhellener hatte in einer alten Laube grillen wollen. Dass dabei Kohlenmonoxid ausgetreten ist, haben die Feiernden aber glücklicherweise noch früh genug gemerkt, sodass Schlimmeres verhindert werden konnte.

Finger weg von „Polenböllern“

Einen richtig schlimmen Unfall mit Feuerwerkskörpern gab es in den vergangenen Jahren nicht, so Michael Duckheim. Damit das auch so bleibt, hat die Feuerwehr wichtige Tipps.

„Wir raten natürlich vor allem dazu, nur zugelassene Böller zu kaufen‘‘, betont der Feuerwehrmann. Die meisten Kirchhellener haben wahrscheinlich schon von dem Begriff „Polenböller“ gehört, diese können jedoch um ein vielfaches gefährlicher sein als die zugelassenen Böller.

So warnt Michael Duckheim eindringlich: „Es steht auf den Feuerwerkskörpern in der Regel drauf, ob sie zugelassen sind oder nicht. Bei den nicht zugelassenen besteht immer die Gefahr, dass die Zündschnur kürzer ist oder einfach schneller abbrennt.‘‘ Da könne man gar nicht so schnell reagieren, wie man von einer kurzen Zündschnur überrascht werde.

Raketen besser aus Bierkisten starten lassen

Doch auch bei den zugelassenen Raketen sollte man vorsichtig sein. Viele Menschen zünden diese in einer Flasche, damit sie direkt Richtung Himmel fliegen. Doch auch das kann gefährlich werden, erklärt Michael Duckheim: „Eine normale Flasche kann ganz leicht umfallen und dann wird es schnell gefährlich. Besser ist es, die Rakete beispielsweise aus einem Bierkasten starten zu lassen. Das ist der sicherste Weg.‘‘

Wie in jedem Jahr hofft der Feuerwehrmann auf ein ruhiges Silvester: „Ich bin an Silvester selber im Dienst. Für uns und natürlich für alle Kirchhellener hoffe ich auf ein ruhiges Silvester mit möglichst wenigen Zwischenfällen. Alle sollen gesund ins neue Jahr kommen.‘‘

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